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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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136
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136 Elemrntarlchre. H. Th. I- Abth. I. Buch. 2. Haupist.

keit wäre, z. B. nach Gesetzen der Association, hinreichend untrr-scheidet. Nach den letzteren würde ich nur sagen können: wenn icheinen Körper trage/so fühle ich einen Druck der Schwere; ^nicht: er/der Körper, ist schwer; welches so viel sagen will, alz.diese beiden Vorstellungen sind im Object d. i. ohne UnterschiedsZustandes des Subjccts verbunden und nicht blos in der Wahrneh-mung, (so oft sie auch wiederholt sein mag,) beisammen.

, chwpnk -i 20.

?lll^ sinnlichen Anschauungen stehen unter den Kategorien, als Bedingung,,unter,-denen allein das Mannigfaltige derselben in ein Bewußtsein '

^ Zusammenkommen kann.

Das mannigfaltige in einer sinnlichen Anschauung Ei-bene gehört nothwendig unter die ursprüngliche synthetische Einhritder Apperccption, weil durch diese die Einheit der Anschauungallein möglich ist. (tz. 17.) Diejenige Handlung des Verstandesaber, durch die das Mannigfaltige gegebener -Vorstellungen, (sie mv-gen Anschauungen oder Begriffe sein,) unter eine Appcrceptien über-haupt gebracht wird, ist die logische Function der Urtheile. Gig.)Also ist alles Mannigfaltige, so fern es in Einer empirischen An- ^schauung gegeben ist, in Ansehung einer der logischen Functionenzu urthcilcn bestimmt, durch die es nämlich zu einem Bewußtseinüberhaupt gebracht wird. Nun sind aber die Kategorien nichtsAnderes, als eben diese Functionen zu urtheilen, so fern das Man-nigfaltige einer gegebenen Anschauung in Ansehung ihrer bestimmtist. (tz. 13.) Also steht auch das Mannigfaltige in einer gegebenenAnschauung nothwendig unter Kategorien/

§- 21 .

Anmerkung.

Ein Mannigfaltiges, das in keiner Anschauung, die ich diemeinige nenne, enthalten ist, wird durch die Synthesis des Ver- ^standes als zur nothwendigen Einheit des Selbstbcwußtseins gehörigvorgestellt und dieses geschieht durch die Kategorie*). Diese zeigt

*) Der Beweisgrund beruht auf der vorgcstclltcn Einheit derschauung, dadurch ein Gegenstand gegeben wird, welche jederzeit eine Sy»-