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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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116 Elementarlchre. H. Thl. I. Abth. I. Buch. i. Hcmptst.

die, ob sie gleich nicht unter die Kategorien gezahlt werden, dennoch^nach ihnen, als Begriffe a priori von Gegenständen gelten soM,,in welchem Falle ffe aber die Zahl der Kategorien vermehren wffden, welches nicht sein kann. Diese trägt der unter den ScholHqkern so berufene Satz vor: quoälidet ens o8t r«r?«n,

Ob nun zwar der Gebrauch dieses Princips in Absicht auf die W,gerungen, (die lauter tautologischc Sätze gaben,) sehr kümmerlich a»zqfiel, so daß man cs auch in neueren Zeiten beinahe nur ehrcnhMjin der Metaphysik aufzustellcn pflegt, so verdient doch ein Gedach,der sich so lange Zeit erhalten hat, so leer er auch zu sein Mt,,immer eine Untersuchung seines Ursprungs und berechtigt zur Bn-muthung, daß er in irgend einer Vcrstandcsregcl seinen Grund sch,der nur, wie es oft geschieht, falsch gedolmetscht worden. Diese reomeintlich transsccndentale Prädicate der Dinge sind nichts Anderes,,als logische Erfordernisse und Kriterien aller Erkenntniß derDinge überhaupt und legen ihr die Kategorien der Quantität, näm-lich der Einheit, Vielheit und Allheit, zum Grunde, nur daßsic diese, welche eigentlich material, als zur Möglichkeit der DingeIselbst gehörig, genommen werden müßten, in der That nur in for-'malcr Bedeutung als zur logischen Forderung in Ansehung jederErkenntniß gehörig brauchten und doch diese Kriterien des Denke»;unbehutsamer Weise zu Eigenschaften der Dinge an sich selbst mach-ten. Zn jedem Erkenntnisse eines Objects ist nämlich Einheit deSBegriffs, welche man qualitative Einheit nennen kann, so ferndarunter nur die Einheit der Zusammenfassung des Mannigfaltigender Erkenntnisse gedacht wird, wie etwa die Einheit des Thema ineinem Schauspiel, einer Rede, einer Fabel. Zweitens Wahrheitin Ansehung der Folgen. Je mehr wahre Folgen aus einem gege-benen Begriffe, desto mehr Kennzeichen seiner objcctiven Realität.

^ Dieses könnte man die qualitative Vielheit der Merkmale, diezu einem Begriffe als einem gemeinschaftlichen Grunde gehören, (nichtin ihm als Größe gedacht werden,) nennen. Endlich drittens Noll-kommenheit, die darin besteht, daß umgekehrt diese Vielheit zu-sammen auf die Einheit des Begriffs zurückführt und zu diesem und