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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
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3 . Abschn. Bon den reinen Verstandesbegn'ffen.

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- sie mit Recht von mir fordern können; aber hier würden sie nur'-mHauptPunct der Untersuchung aus den Augen bringen, indem sieZweifel und Angriffe erregten, die man, ohne der wesentlichen Ab-sicht etwas zu entziehen, gar wohl auf eine andere Beschäftigung^weisen kann. Indessen leuchtet doch aus dem Wenigen, was ichWon angeführt habe, deutlich hervor, daß ein vollständiges Wör-terbuch mit allen dazu erforderlichen Erläuterungen nicht allein mög-lich, sondern auch leicht sei zu Stande zu bringen. Die Fächer sindeinmal da; cs ist nur nöthig sie auszufüllcn, und eine-systematischeLopik, wie die gegenwärtige, läßt nicht leicht die Stelle verfehlen,1 dahin ein jeder Begriff eigenthümlich gehört, und zugleich diejenigegleicht bemerken, die noch leer ist.

tz. 11 ff).

Ucber diese Tafel der Kategorien lassen sich artige Betrachtun-gen anstellen, die vielleicht erhebliche Folgen in Ansehung der wissen-schaftlichen Form aller Vernunftcrkenntnisse haben könnten. DennHdaß diese Tafel im theoretischen Theile der Philosophie ungemein^dienlich, ja unentbehrlich sei, den Plan zum Ganzen einer Wis-senschaft, so fern sie auf Begriffen a xrioii beruht, vollständigE zu entwerfen und sie mathematisch nach bcstimmten Principienabzuthcilen, erhellt schon von selbst daraus, das gedachte Tafelalle Elementarbegriffe des Verstandes vollständig, ja selbst die Formeines Systems derselben im menschlichen Verstände enthält, folglichauf alle Momente einer vorhabenden spcculativcn Wissenschaft, ja' .sogar ihre Ordnung Anweisung gibt, wie ich denn auch davonanderwärts* *) eine Probe gegeben habe. Hier sind nun einige diesers Anmerkungen.

Die erste ist: daß sich diese Tafel, welche vier Classen vonBcrstandesbcgriffen enthält, zuerst in zwei Abthellungen Zerfällenlasse, deren erstere auf Gegenstände der Anschauung (der reinen so-

k) §. 11 und 12 sind Zusatz der 2. Ausg.

*) Mctaphys. Ansaugsgr. der Naturwissenschaft-Kant s. W. II.

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