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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
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113 Elementarlchre. II. Th. I. Abth. i. Buch. i. Htiuptst.

Sinnlichkeit darunter (qoanüo, nbi, situ«, imglcichcn prius,auch ein empirischer (motns), die in dieses Stammregister desA»,standes gar nicht gehören, oder es sind auch die abgeleiteten Begriffsmit unter die Urbegriffe gezählt (actio, passiv,) und an einigeder letzteren fehlt es gänzlich.

Um der letzteren willen ist also noch zu bemerken, daß ^Kategorien, als die wahren Stammbegriffe des reinen Versw-des auch ihre eben so reine abgeleitete Begriffe haben, die in ei«;vollständigen System der Transscendental-Philosophie kcinesMgeS,übergangen werden können, mit deren bloser Erwähnung aber ich ineinem blos kritischen Versuch zufrieden sein kann.

Es sei mir erlaubt, diese reinen, aber abgeleiteten Verstandsgriffe die Prädicabilien des reinen Verstandes (im Gegensatz derPrädicamente) zu nennen. Wenn man die ursprünglichen und pri-mitiven Begriffe hat, so lassen sich die abgeleiteten und subalternenleicht hinzufügen und der Stammbaum des reinen Verstandes völlig >ausmalen. Da es mir hier nicht um die Vollständigkeit des Sy-! >stems, sondern nur der Principien zu einem System zu thun ist, so«erspare ich diese Ergänzung auf eine andere Beschäftigung. ManHann aber diese Absicht ziemlich erreichen, wenn man die ontologi-schen Lehrbücher zur Hand nimmt, und z. B. der Kategorie derEausalität die Prädicabilien der Kraft, der Handlung, des Leidens, >der der Gemeinschaft die der Gegenwart, des Widerstandes, denPrädicamenten der Modalität die des Entstehens, Vergehens, derVeränderung u. s. w. unterordnet. Die Kategorien mit den moäi»der reinen Sinnlichkeit oder auch unter einander verbunden gebeneine große Menge abgeleiteter Begriffe a priori, die zu bemerken, ,und wo möglich bis zur Vollständigkeit zu verzeichnen, eine nützlicheund nicht unangenehme, hier aber entbehrliche Bemühung sein würde.

Der Definitionen dieser Kategorien überhebe ich mich in dieserAbhandlung geflissentlich, ob ich gleich im Besitz derselben sein möchte.Ich werde diese Begriffe in der Folge bis auf den Grad zergliedern,welcher in Beziehung auf die Methodenlehre, die ich bearbeite, h>»- §reichend ist. In einem System der reinen Vernunft würde mim l