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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
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3. Abschn. Von den reinen Verstandesbegciffen.

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3 .

Der Relation:

der Inhärenz und Subsistenz (si,!,-stantio et neeideiw)der Causali'tät und Dependcnz (Ur-sache und Wirkung)der Gemeinschaft (Wechselwirkungzwischen den Handelnden und Mel-denden)

4 .

Der Modalität:

Möglichkeit UnmöglichkeitDasein Nichtsein

Nothwcndigkeit Zufälligkeit. ' '

Dieses ist nun die Verzeichnung aller ursprünglich reinen Be-griffe der Synthesis, die der Verstand a priori in sich enthält undHinderen willen er auch nur ein reiner Verstand ist; indem er durchsie allein etwas bei dem Mannigfaltigen der Anschauung verstehend. i. ein Object derselben denken kann. Diese Eintheilung ist syste-mtisch aus einem gemeinschaftlichen Princip, nämlich dem Vermö-gen zu urtheilen, (welches eben so viel ist, als das Vermögen zudenken,) erzeugt und nicht rhapsodisch aus einer auf gut Glück un-ternommenen Aufsuchung reiner Begriffe entstanden, von deren Voll-zähligkeit man niemals gewiß sein kann, da sie nur durch Jndüctiongeschlossen wird, ohne zu gedenken, daß man noch auf die letztereArt niemals einsieht, warum denn gerade diese und nicht andereBegriffe dem reinen Verstände beiwohnen. Es war ein eines scharf-sinmgen Mannes würdiger Anschlag des Aristoteles, diese Grund-begriffe aufzusuchen. Da er aber kein Principium hatte, so raffteer sie auf, wie sie ihm aufstießen, und trieb deren zuerst zehn auf,dir er Kategorien (Prädicamente) nannte. In der Folge glaubteer noch ihrer fünfe aufgefunden zu haben, die er unter dem Namender Postprädicamente hinzußügte. Allein seine Tafel blieb noch immermangelhaft. Außerdem finden sich auch einige moäi der reinen

2 .

Der Qualität:RealitätNegationLimitation