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Elementarlehre. II. Theil. Transsc. Logik.
des Inhalts derselben noch sehr leer und arm sein mag, daß je»,allgemeine Logik, die blos ein Kanon zur Bcurtheilung ist,sam wie ein Organon zur wirklichen Hervorbringung wenigstezum Blendwerk von objectiven Behauptungen gebraucht und niiGin der That dadurch gemißbraucht worden. Die allgemeine Leziknun, als vermeintes Organon, heißt Dialektik.
So verschieden auch die Bedeutung ist, in der die Alten die-ser Benennung einer Wissenschaft oder Kunst sich bedienten, so kWman doch aus dem wirklichen Gebrauche derselben sicher abnehm»,daß sie bei ihnen nichts Anderes war, als die Logik des Scheins.Eine sophistische Kunst, seiner Unwissenheit, ja auch seinen vorsehü-chen Blendwerken den Anstrich der Wahrheit zu geben, daß «die Methode der Gründlichkeit, welche die Logik überhaupt ver-schreibt, nachahmte und ihre Topik zu Beschönigung jedes leerenVorgebens benutzte. Nun kann man es als eine sichere und brauch-bare Warnung anmcrken: daß die allgemeine Logik, als Orga- !non betrachtet, jederzeit eine Logik des Scheins d. i. dialektisch !sei. Denn da sie uns gar nichts über den Inhalt der Ecknntnißlehrt, sondern nur blos die formalen Bedingungen der Ueberein-stimmung mit dem Verstände, welche übrigens in Ansehung der Ge-genstände gänzlich gleichgültig sind, so muß die Zumuthung, sichderselben als eines Werkzeugs (Organon) zu gebrauchen, um seineKenntnisse wenigstens dem Vorgeben nach auszubreiten und zuerweitern, auf nichts als Geschwätzigkeit hinauslaufen, Alles, msman will, mit einigem Schein zu behaupten oder auch nach Be-lieben anzufechtcn.
Eine solche Unterweisung ist der Würde der Philosophie aufkeine Weise gemäß. Um deswillen hat man diese Benennung derDialektik lieber, als eine Kritik des dialektischen Scheins, ^der Logik beigezählt und als eine solche wollen wir sie auch hierverstanden wissen.