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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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II. Abschnitt. Von der Zeit.

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Kkgriff der Erscheinungen im Raume eine kritische Erinnerung, daßüberhaupt nichts, was im Raume angcschaut wird, eine Sache ansich, noch daß der Raum eine Form der Dinge sei, die ihnen etwaan sich selbst eigen wäre, sondern daß uns die Gegenstände an sichgnr nicht bekannt sind, und was wir äußere Gegenstände nennen,nichts Anderes als blose Vorstellungen unserer Sinnlichkeit sind, de-ren Form der Raum ist, deren wahres Correlatum aber d. i. dasDing an sich selbst dadurch gar nicht erkannt wird noch erkanntwerden kann, nach welchem aber auch in der Erfahrung niemalss gefragt wird.

Der

tranöscendentalen Aesthetik

zweiter Abschnitt.

Von der Zeit.

§. 4.

Methaphnsische Erörterung des Begriffs der Zeit.

Die Zeit ist 1) kein empirischer Begriff, der irgend von ei-° ner Erfahrung abgezogen worden. Denn das Zugleichsein oder Auf-eiandcrsolgcn würde selbst nicht in die Wahrnehmung kommen, wenndie Vorstellung der Zeit nicht a priori zum Grunde läge. Nurunter deren Voraussetzung kann man sich verstellen, daß einiges zuMer und derselben Zeit (zugleich) oder in verschiedenen Zeiten(»ach einander) sei.

2) Die Zeit ist eine nothwcndige Vorstellung, die allen An-schauungen zum Grunde liegt. Man kann in Ansehung der Er-scheinungen überhaupt die Zeit selbst nicht aucheben, ob man zwarganz wohl die Erscheinungen aus der Zeit wegnehmen kann. Die3eit ist also z priori gegeben. In ihr allein ist alle Wirklichkeit