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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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Elementarlehre. I. Th. Transsc. Aesthetik.

(§. 3.); daher ihnen, genau zu reden, gar keine Idealität zukvmnit,ob sie gleich darin mit der Vorstellung des Raumes übcremkommm,daß sie blos zur subjectivcn Beschaffenheit der Sinnesart gehörez. B. des Gesichts, Gehörs, Gefühls, durch die Empfindungen daFarben, Töne und Warme, die aber, weil sie blos Empfindung«und nicht Anschauungen sind, an sich kein Object, am wmigjimL priori, erkennen lassen ff).

Die Absicht dieser Anmerkung geht nur dahin: zu verhüten,daß man die behauptete Idealität des Raumes nicht durch bei wei-tem unzulängliche Beispiele zu erläutern sich einfallen lasse, da näm-lich etwa Farben, Geschmack rc. mit Recht nicht als Beschaffenheitder Dinge, sondern blos als Veränderung unseres Subjekts, diesogar bei verschiedenen Menschen verschieden sein können, betrachtetwerden. Denn in diesem Falle gilt das, was ursprünglich selbstnur Erscheinung ist, z. B. eine Rose, im empirischen Berffaickfür ein Ding an sich selbst, welches doch jedem Auge in Ansehungder Farbe anders erscheinen kann. Dagegen ist der transscendMe

ch) 1. Ausg.:Es gibt aber auch heißen könnte. Daher diese sei- ijectivc Bedingung aller äußeren Erscheinungen mit keiner andere» kann ver-glichen werde». Der Wohlgeschmack eines Weines gehört nicht zu den ob- !jertivcn Bestimmungen des Weines, mithin eines Objectes sogar als Ersehet- snung betrachtet, sondern zu der besonderen Beschaffenheit des Sinnes an dem >Subjecte, was ihn genießt. Die Farben sind nicht Beschaffenheiten der Kör-per, deren Anschauung sie anhängen, sondern nur Modisicationen des SinmSdes Gesichts, welches vom Lichte auf gewisse Weise afsicirt wird. Dagegen >gehört der Raum als Bedingung äußerer Objecte nothweudiger Weise zur IErscheinung oder Anschauung derselben. Geschmack und Farben sind gar nicht lnothwendigc Bedingungen, unter welchen die Gegenstände allein für uns Lb-jcctc der Sinne werden können. Sie sind nur als zufällig bcigefügte Wir- tkungcn der besonderen Organisation mit der Erscheinung verbunden. Daher slind sic auch keine Borsiellungen » pi'iorl, sondern auf Empsindung, der IWohlgeschmack aber sogar auf Gefühl (der Lust und Unlust) als eine Wir-kung der Empsindung gegründet- Auch kann Niemand » p-ioii weder eineVorstellung einer Farbe, noch irgend eines Geschmacks haben: der Raumaber betrifft nur die reine Form der Anschauung, schließt also gar keine Em-pfindung (nichts Empirisches) in sich und alle Arten und Bestimmungen deSRaumes können und müssen sogar » gi-io,-! vorgestellt werden können, wen»Begriffe der Gestalten sowohl als der Verhältnisse entstehe» sollen- Durch

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