Die traiiSscendentale Aesthctik.
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Fo eine solche Wissenschaft geben, die den ersten Theil der trans-ssceiidentalen Elementarlehre ausmacht, im Gegensatz derjenigen,welche die Principim des reinen Denkens enthält und transscen-Mtale Logik genannt wird.
In der transscendentalen Aesthctik also werden wir zuerst dieSinnlichkeit isoliren, dadurch, daß wir Alles absondern, was derVerstand durch seine Begriffe dabei denkt, damit nichts als empi-rische Anschauung übrig bleibe. Zweitens werden wir von dieserh Alles, was zur Empfindung gehört, abtrenncn, damit nichtsreine Anschauung und die blose Form der Erscheinungen übrigibe, welches das Einzige ist, das die Sinnlichkeit a priori liefern,kann. Bei dieser Untersuchung wird sich finden, daß es zwei reineFormen sinnlicher Anschauung, als Principien der Erkenntniß »priori gebe, nämlich Raum und Zeit, mit deren Erwägung wiruns jetzt beschäftigen werden.
erheben. Allein diese Bemühung ist vergeblich. Denn gedachte Regeln oderKriterien sind ihren vornehmste» Quellen nach blos empirisch und können alsoniemals zu bestimmten Gesetzen -> priori dienen, wonach sich unser Gc-schmacksurthcil richten müßte, vielmehr macht das letztere den eigentlichen' Probirstein der Richtigkeit der ersten» aus. Ilm deswillen ist cs rathsam,dich Benennung entweder wiederum eingehcn zu lassen und sie derjenigenSehre anfzubchalten, die wahre Wissenschaft ist, (wodurch man auch derSprache und dem Sinne der Alten näher treten würde, bei denen die Ein-thcilling der Erkenntniß in «toS-yr« ro^r« sehr berühmt war,) oder sichin die Benennung mit der spccnlativen Philosophie zu thcilen und dieAesthctik theils im transscendentalen Sinne, thcils in psychologischer Be-deutung zu nehmen.