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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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Elementarlehre. I. Th. Transsc. Acsihetik.

Der

t r a 11 s s c e n d e n t a l e n Ae ft hetik

erster Abschnitt.

Von dem Ran m e.

tz. 2.

Metaphysische Erörterung dieses Begriffs.

vermittelst des äußeren Sinnes (einer Eigenschaft unseresGemüths) stellen wir uns Gegenstände als außer uns, und dieseinsgesammt im Raume vor. Darinnen ist ihre Gestalt, Größe undVerhältnis; gegen einander bestimmt oder bestimmbar. Der innereSinn, vermittelst dessen das Gemüth sich selbst oder seinen innerenZustand anschauet, gibt zwar keine Anschauung von der Seeleselbst, als einem Object; allein es ist doch eine bestimmte Formtunter der die Anschauung ihres inneren Zustandes allein möglich,so daß Alles, was zu den inneren Bestimmungen gehört, in Ver-hältnissen der Zeit vorgestellt wird. Aeußerlich kann die Zeit nichtangeschaut werden, so wenig wie der Raum, als etwas in unS.Was sind nun Raum und Zeit? Sind es wirkliche Wesen? Sindes zwar nur Bestimmungen oder auch Verhältnisse der Dinge,aber doch solche, welche ihnen auch an sich zukommcn würden,wenn sie auch nicht angeschaut würden, oder sind sie solche, dienur an der Form der Anschauung allein haften und mithin ander subjectiven Beschaffenheit unseres Gemüths, ohne welche diesePrädicate gar keinem Dinge beigelcgt werden können? Um unShierüber zu belehren, wollen wir zuerst den Begriff des Raumeserörtern si). Ich verstehe aber unter Erörterung (exxositio)

ch) 1. Rusg.:zuerst de» Raun, betrachten"; Las Folgende:Ich ver-stehe aber darstellt" ist Zusatz der Ü, Ausg.