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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
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Einleitung.

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^>»i 7). Denn Vernunft ist das Vermögen, welches die Pri 11 eipie 11der Erkenntniß » priori an die Hand gibt. Daher ist reine Vernunftchjmige, welche die Principien, etwas schlechthin n priori zu erken-nt», enthält. Ein Organon der reinen Vernunft würde ein Inbe-griff derjenigen Principien sein, nach denen alle reine Erkenntnisse, priori können erworben und wirklich zu Stande gebracht werden.

' Ne ausführliche Anwendung eines solchen Organon würde ein Systemdir reinen Vernunft verschaffen. Da dieses aber sehr viel verlangt,ß und es noch dahin steht, ob auch hier überhaupt eine Erweiterungmsmr Erkenntniß und in welchen Fallen sie möglich sei, so könnenwir eine Wissenschaft der blosen Beurtheilung der reinen Vernunft,ihm Quellen und Grenzen, als die Propädeutik zum Systemda reinen Vernunft arischen. Eine solche würde nicht eine Do-8 itrin, sondern nur Kritik der reinen Vernunft heißen müssen:und ihr Nutzen würde in Ansehung der Speculation wirklich nurnegativ sein, nicht zur Erweiterung, sondern nur zur Läuterung unse-rer Vernunft dienen, und sie von Jrrthümcrn frei halten, welchesschon sehr viel gewonnen ist. Ich nenne alle Erkenntniß trans-zendental, die sich nicht sowohl mit Gegenständen, sondern mitunskm Erkenntnißart von Gegenständen, so fern diese » priori mög-lich sein soll ss-s), überhaupt beschäftigt. Ein System solcher Begriffewürde Transscendental-Philosophie heißen. Diese ist aberwiederum für den Anfang noch zu viel. Denn weil eine solcheWissenschaft sowohl die analytische Erkenntniß, als die synthetische0 priori vollständig enthalten müßte, so ist sie, so weit es unsereAbsicht betrifft, von zu weitem Umfange, indem wir die Analysism so weit treiben dürfen, als sie unentbehrlich nothwendig ist, um> dir Principien der Synthesis a priori, als warum es uns nur zu

k) tste Ansg.:die zur Kritik der reinen Vernunft dienen könne. EsWader jede Erkenntniß rein, die mit nichts Fremdartigem vermischt ist.Binders aber wird eine Erkenntniß schlechthin rein genannt, in die sich über-Wt keine Erfahrung oder Empfindung cinmischt, welche mithin völlig nk'wn möglich ist. Nun ist Vernunft das Vermögen " u. s. w.

kk) Iste Ausg.-.mit unseren Begriffen » priori von Gegenständen."