zur zweiten Ausgabe.
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ftcnn auch dieses ist für sich durch die Endabsicht derselben imPraktischen gegeben,) zu jedem Theile bewirkt, indem der Versuch,auch nur den kleinsten Thcil abzuändern, sofort Widersprüche, nichtbl»z des Systems, sondern der allgemeinen Menschenvernunft her-Whrt, berechtigt mich zu diesem Vertrauen. Allein in der Dar-ßkllung ist noch viel zu thun, und hierin habe ich in dieser Aus-luge Verbesserungen versucht, welche theils dem Mißverstände derÄsthetik, vornehmlich dem im Begriffe der Zeit, theils der Dun-Weit der Deduction der Vcrstandesbegriffe, theils dem vermeintli-che,! Mangel einer genügsamen Evidenz in den Beweisen der Grund-sätze des reinen Verstandes, theils endlich der Mißdeutung der, derrationalen Psychologie vorgerückten Paralogismcn abhclfcn sollen.Bis hieher (nämlich nur bis zu Ende des ersten Hauptstücks dertmsscendentalen Dialektik) und weiter nicht erstrecken sich meineAbänderungen der Darstellungsart*), weil die Zeit zu kurz und
ft Eigcntlche Vermehrung, aber doch nur in der Bcweisart, könnte ichmr die nennen, die ich durch eine neue Widerlegung des psychologische»ssdealismus, und einen strengen (wie ich glaube auch einzig möglichen)beweis von der objektiven Realität der äußeren Anschauung gemacht habe.Der Idealismus mag in Ansehung der wesentlichen Zwecke der Metaphysikfür noch so unschuldig gehalten werden, (das er in der Lhat nicht ist,) sobleibt es immer ein Scandal der Philosophie und allgemeinen Menschenver-nunft, das Dascyn der Dinge außer uns, (von denen wir doch den ganzenStoffznErkenntnissen selbst für unseren inneren Sinn her habe»,) blos aufGlauben annehmen zu müssen, und, wenn es Jemand cinfällt cs zu be-zweifeln, ihm keinen gcnugthuenden Beweis entgegen stellen zu können. Weilsieb in de» Ausdrücken des Beweises einige Dunkelheit findet, so bitte ich dieseWoben so umzuändern: „Dieses Beharrliche aber kann nicht eineAnschauung in mir sein. Denn alle Be stini m u n g sgrü »deMeines Dasein s, die in mir angctrofsen werden können, sindVorstellungen, und bedürfen, als solche, selbst ein von ihnenverschiedenes Beharrliches, worauf in Bczichung der Wech-stlderselben, mithin mein Dasein in der Zeit, darin sic wech-sln, bestimmt werden könne." Man wird gegen diesen Beweis vcr-«hlich sagen: ich bi» mir doch nur dessen, was in mir ist d. i. meinerVorstellung äußerer Dinge, unmittelbar bewußt; folglich bleibe es immer"och nnauögcmacht, ob etwas ihr Corrcspondirendes außer mir sei, oder">cht. Allein ich bin mir meines Daseins in der Zeit (folglich auch derBestimmbarkeit desselben in dieser) durch innere Erfa hru ng bewußt, undUrsts ist mehr, als blos mir meiner Vorstellung bewußt zu sein, doch aber