zur zweiten Ausgabe.
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cimiml für allemal ihr dadurch, daß man die Quelle der Jrrthümcrverstopft, allen nachlheiligcn Einfluß zu benehmen.
Bei dieser wichtigen Veränderung im Felde der Wissenschaften,und dem Verluste, den spekulative Vernunft an ihrem bisher ein-! gebildeten Besitze erleiden muß, bleibt dennoch Alles mit der allge-meinen menschlichen Angelegenheit und dem Nutzen, den die Weltz bisher aus den Lehren der reinen Vernunft zog, in demselben vor-teilhaften Zustande, als cs jemalen war, und der Verlust trifft nurdas Monopol der Schulen, keineswegcs aber das Interesseder Menschen. Ich frage den unbicgsamstcn Dogmatiker, ob derBeweis von der Fortdauer unserer Seele nach dem Tode aus derEinfachheit der Substanz, ob der von der Freiheit des Willens gegende» allgemeinen Mechanismus durch die subtilen, obzwar ohnmäch-tigen, Unterscheidungen subjektiver und objektiver praktischer Noth-wendigkeit, oder ob der vom Dasein Gottes aus dem Begriffe einesallmealcsten Wesens, (der Zufälligkeit des Veränderlichen, und derMhwmdigkcit eines ersten Bewegers), nachdem sic von den Schu-len ausgingen, jemals haben bis zum Publicum gelangen und aufdessen Ucbcrzeugung den mindesten Einfluß haben können. Ist die-ses nun nicht geschehen und kann es auch, wegen der Untauglichkeitdes gemeinen Menschenverstandes zu so subtiler Spekulation, niemalserwartet werden; hat vielmehr, was das Erstere betrifft, die jedemMenschen bemerkliche Anlage seiner Natur, durch das Zeitliche (alszu den Anlagen seiner ganzen Bestimmung unzulänglich) nie zufrie-den gestellt werden zu können, die Hoffnung eines künftigen Le-bens, in Ansehung des Zweiten die blose klare Darstellung derPflichten im Gegensätze aller Ansprüche der Neigungen das Bewußt-sein der Freiheit, und endlich, was das Dritte anlangt, die herr-liche Ordnung, Schönheit und Vorsorge, die allerwärts in der Naturhmerblickt, allein den Glauben an einen weisen und großen Welt-urheber, die sich aufs Publicum verbreitende Ucbcrzeugung, so fern!>e auf Vernunstgründen beruht, ganz allein bewirken müssen: sobleibt ja nicht allein dieser Besitz ungestört, sondern er gewinnt viel-mehr dadurch noch an Ansehn, daß die Schulen nunmehr belehrt