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Geschichte der Juden.
ausgesöhnt (;mim mi>:pn, Ende). Obwohl CH. bereits 1718 in Sonst, weilte, soerlangte er doch erst vom dortigen Rabbinate die Loslösung vom Banne am27. Vanuatus 1724 (das.). Nur drei von den dreizehn Rabbinen, welche ihnin den Bann gelegt hatten, sind unter der Urkunde der Lossprechung unter-schrieben, darunler Jehuda Rosanes (Vers, des ru«-). Die Hauptbedingungdabei war, daß sich Chajon nimmermehr mit der Kabbala beschäftigen, sieNiemanden lehren und noch weniger darüber predigen sollte.
201 Zweite Jndustriereise Chajon's durch Europa. Er scheintbereits 1723 diese Reise angetreten zu haben; denn im Rundschreiben des Rab-biners Ezekiel Katzenellenbogen, ck. ä. 15. Elul 1725, bemerkt er, daß derselbebereits zwei Jahre seine Agitationen wiederhole: pann Iipa p-m n, nnp:
pinip» na: aen ... (;:>n) rmm ,ch.n. Die Reise scheint er über Wien ge-macht zu haben, fand dort keine Unterstützung bei den Juden, gab sich als Türkeaus, denuncirte die Juden bei Hofe als Verblendete und wurde geräuschlos aus-gewiesen (Chages das. Einl., x. 3s.): :na am pi: i'pi: (pm) na:
rnr avn amnam aam 'mv nnina .nuu:r: zrnm arna :r»: pan 'n-;a -aap.a us me
mm:p cmmmv a:an: ao'pn arn°? :me> a.a:n ap chariLM pan 'vrg:
aa-apv :p'na.a°, mp. Dann trat er in Mähren auf und regte denSchwindel des Löbele Prosnitz wieder an (s. o. S. 465), welchen DavidOppenheim unterdrückte, der verdächtige Reisende untersuchen ließ, ob sie sab-batäische Schriften bei sich führten tChages das. Einl., Rundschreiben u. Emden,Vorab Pa. - Lsnaob, x. 42 P). Ob es authentisch ist, daß Chajon in Mähreneine Buhlerin mit sich geführt hat? Chajon muß damals zwischen 70 und 80 Jahrenalt gewesen sein. Von Mähren begab er sich wieder nach Amsterdam. (Emden das.,p. 35 b>, vergl. Chages das. 2b>): aaaiaimn ap .arap na: paarna npn' napam am cur uv: >a.Im letzten Orte war er zur Zeit des Druckes seines letzten Buches p>°?am r.ichp.a(beendet na P --- Januar 1726). (Nach Wolf IV, 928 erschien das Buchjedoch 1725.) Der Zweck dieses Buches war, darzulegen, daß der Bannvom Rabbinat in Constantinopel gelöst sei. Er fand aber keine Unterstützungin Amsterdam (das.). Ayllon lebte zwar noch, scheint aber zum Bewußtseinseines Unrechts gekommen zu sein (Emden :ppm map, p>. 23 I>): i>v aa.a) n:a mops P'N aiva . . . aa>aa IM v'aaa aa:.a: MN rv'pr: i>p uannt (p'p'nn 'v maaran:na^) :vpa ni> . . caauLmni- nur'. Ehe Chajon nach Amsterdam kam,war er in Glogau, Berlin und Hannover (Chages Einleitung das).Ueberall wurde er ausgewiesen. In letzterer Stadt gab er sich nicht zu erkennen,wurde dennoch erkannt und seine Schriften durchsucht (das ). Am 18. Schewat -20. Januar 1726, 14 Tage nach dem Erscheinen des Chajonschen Buches, liehEzekiel'Katzenellenbogen durch den Zeugen Serach konstatiren, daß dessen Angabenunwahr seien, und daß die Lösung des Bannes gegen ihn in Sonst, nur erzwungenworden sei (s. o. S. 493). Derselbe hatte ihn bereits Elul 1725 in den Banngegen Löbele Prosnitz eingeschlossen (vas. Ende). Ende Adar I, — EndeFebruar 1726 ließ das Rabbinat von Frankfurt, welches bereits 3. Tammus desvorhergehenden Jahres einen Emissär der polnischen Sabbatianer, MoseMe'tr, verfolgen ließ, den alten Bann gegen Chajon bekräftigen (das. Ans.).Mose Chages, der inzwischen in Altona lebte, war froh, dem alten F-cinoeeinen Stoß versetzen zu können, druckte gegen ihn Anfangs Adar II. (März)die oft citirte Schrift -iir nr"n7 in Hanau. Chajon hatte wahrscheinlich wegender Verfolgung im Alter mit Noth zu kämpfen. Einen Gesinnungsgenossenbat er, ihm für seine Frau ein Bett und Kissen zu leihen: :s -w nrmpm nam nb: nmim: mrs? na- ;das. x. 3 b). In Berlin drohte er, sich zu