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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Note 6.

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des Bannes nicht ohne Weiteres durchsetzen. In seinem letzten Werke iiiip.ipiii' (welches, so wie Chages' Glossen dazu s->iv iv-iis die einzigen Quellenfür diese Zeit bilden) theilt Chajon ein Schreiben uom Rabbiner Abraham(Israel) Seebi aus Hebron mit (ä. s. nie, "i 's 2126. LlarolrssLlrrvaiiI"x.i 1715), woraus hervorgeht, daß Chajon demselben seine verketzerte Schriftnebst ' 121 zugeschickt und derselbe den Inhalt gebilligt hatte. Chages be-zweifelte die Echtheit dieses Schreibens mit Wahrscheinlichkeitsgründen, worunterals der gewichtigste angegeben wird: daß der srvmme Seebi nicht so etwasgeschrieben haben könne. Allein Seebi war ein Schwiegersohn AbrahamCuenqui's (Chages das., p. 5 a. und d), und dieser war auch im Alter einfanatischer Sabbaiianer (s. o. S. 422 ^). Kann es nicht auch Seebi gewesensein? Es scheint ohnehin, daß auch Cuenqui sich dabei betheiligt hat (Chagesdas.). Chajon erzählt weiter, daß er sich mit dem Schreiben des HebronerRabbiners nach Salonichi begeben und von dem dortigen Rabbinat eingünstiges Schreiben, auf Grund des von Hebron mitgebrachten, erhaltenhabe (ä. ä. 2>a>rv2 um 24. Lolrsdat I"xi Ans. Febr 1717). Unterschriebenist es von 21212 (soll heißen 121,2 ->2i>, Vers, der Rssxx. viix .11x2:)und von Salomo Amarillo (Vers, der Lsspx. i2iv 212). Das Schreibenist gerichtet an Chajim Kimchi in Const, Rabbiner das., mit der Bitte,sich beim Rabbinate sür Chajon zu verwenden, damit der Bann von ihm ge-nommen werde. Chages bezweifelte die Echtheit auch dieses Schreibens underzählte vom Hörensagen: Chajon habe sich den apostasirte» Donmiih in Salonichianschließen wollen, sei aber von ihnen abgewiesen worden, und habe sich erstdann den Nabbinen zugewendet (1. o. x. 5 I>): i2u >122 >02 ('p'liiuov) .im ilxi'

. . liopi -.21 ui 211 iuiv' Ü22 M2'v r>i2ii-el U>2122 iixi 1112 piiui i2iiii ii.iviuiv' i2u 2ip.il 12 11U1. Im Jahre 1718 war er wohl zum zweiten Riale inCvnstantinopel. Hier fand er Gunst bei einem Wesir, welcher die Gemeindezwang, ihm Subsistenzmittel zu geben, und das Rabbinat, den Bann zu lösen.Wichtig dafür ist das Zeugniß eines Serach b. Mardochar, der, wie JakobEmden versichert, ein glaubwürdiger Mann war und folgende Erklärung vordem Rabbinate der Dreistädte (Hamburg, Altona und Wandsbeck) abgegebenhat: iv2 p.m u-22 im n iiuv (-221,2) p-,22 i-ro io 2112 ,21112 im p-i i-212-iv . . . i"/i 22 . ii-2u 2.12 iiiu m-ui ;oi 2.12 ii im-i 2111 12 miu iim-v i-ixii i-.ir.i

. . . 12-- 121I i'li 'iiel '.12 2i 121 ui-, m-oi uoi i"l.i ;im 12:11-11 m>22 ii'2u ;22ui: p"2 >ii-212-1 1U,2 ix '21,22.211.1 ->2 MM 1U12I1V -112U PI (bei Chages das. p>. 8 s,). Auch Chageserzählt als gewiß Folgendes (das. 6 g.): 2.112U .1-22 ;o2ui2 im pm 2xm.1v 2x1 2211'iu 2V li pmil I'i i"1> li2.1 12V2 1'22 11V2 iil2U2 iu S1 1'22i iv .112121 P2U2U2

>22 Iiuii 121 ui ,2--,2i >2 Ilv2i I2'i2i 's"x. Aus seinem Zusammentreffen mitNaphtali Kohsn -in Const. läßt sich das Datum seiner Anwesenheit und derTauer seines Aufenthaltes das. bestimmen. Naphtali hatte noch 1715 einPamphlet gegen Chajon und Ayllon drucken lassen, worüber Anger berichtet(bei Schudt und Wolf III, 828 ohne Titelangabe); es scheint ii'o'o 211 gelautetzu haben; (so nennt Chajon Naphtalins Schrift in pin« 1121,2.1). Unger (beiSchudt das.) und Wolf (das. 846) geben Naphtali's letzte Biographie» vorseinem Ende (s. auch Landshut ^.rQvauäs Iia-Widoäs., p>. 283<. Im Sommer 1718bis Ende dss. I. war Chajon in Const. und machte Versuche, sich mit Naphtaliauszusöhnen; Chajim Alsandari, einer der Rabbinen, welche ihn in den Banngethan hatten, war auch für die Aussöhnung (Chages das.): 2'2xrm ->2 ivu piuil p"2 'iiel '1 . . . 222 -'12>-2 2"2 P'i21 'llloiu 2"1 . . . 211V Ilxi' 22 12xi> i:i ll'2-221N'2 iiix. Chajon behauptet, Naphtali hatte sich vor Neujahr (1718) mit ihm