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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

(beide Const. Bannsprüche wurden durch den Druck veröffentlicht; I. Emden,a. a. O., x 3 fg. hat sie abgedruckt). Diese Schreiben, welche nach und nachin Amsterdam eintrafcn, und welche auch eine Copie von der Verdammunggegen Chajon von Jerusalem ä. ck. 1708 (o. S. 470) enthielten, stellten ihnals Erzketzer und gemeinen Menschen dar, während die Amst. Portugiesen ihnals Heiligen verehrten. Chages unterließ auch nicht, Pamphlete gegen ihnund Ayllon zu schleudern (inupi um, seinem L-pr-w 1212 einverleibt), die ernicht in Amsterdam drucken durfte und die in Berlin (?) erschienen sind (WolfIII, p. 833). Ayllon und sein Anhang waren daher in Verlegenheit. Sie ließendaher von ihm eine Rechtfertigungsschrift ausarbeiten unter dem Titel 8pimerschienen Hisssm 1714 in Amsterdam. Darin gab Chajon seine Bio-graphie und leugnete oder verschwieg die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen,begeiferte Chages und widerlegte die Punkto, welche Brieli in einem Schreibenan den Vorstand als ketzerisch bezeichnet hatte. Ayllon hatte dabei die Handim Spiele; denn er hatte ihm die Anklageschriften gegen Chages geliefert,welche er selbst früher als verläumderisch und ungerecht bezeichnet hatte<o. S. 481). Um dieselbe Zeit hatte aber der Kabbalist Joseph Ergas eineVerketzerungsschrift gegen Chajon erlassen, unter dem Titel. i°u 2 . 11 : 1.1 (inLondon erschienen), gegen welche Chajon ein neues Pamphlet erließ unter demTitel '.n . 121)12 (Amst. Monat 8irva.n 1714). Noch andere kleine Schriftenschleuderte er in die Welt 8-212 8p.i°> gegen CH. Zewi, Chages und Brieli

(4 kleine Blättchen), pppp. 121.12 gegen Ergas (2 Bl.s und ppwv um, denAbdruck eines feindlichen Briefes der Livornenser gegen Chages (4 Bl.). Esnützte ihm alles nichts. Alle Welt nahm jetzt gegen ihn und das Rabbinatvon Amsterdam Partei. Die geharnischte Schrift Chages' a-pirn 222 » (gedrucktElul 1714 in London, vergl. Zedner's Catalog, S. 173. 805) stempelte nichtbloß Chajon zum Crzketzer, sondern auch Ayllon, dessen Jugendsünden sieschonungslos aufdeckte ( 0 . S. 482 f.). Nebenher sei noch bemerkt, daß dergeachtete portugiesische Rabbiner David Nieto von London eine vernichtendeKritik gegen Chajon schrieb, hebr. und spanisch, welche der Vorstand von Londonorucken ließ unter dem Titel .11 rm oder -).i°n ;i ni:i (in Dialogform). DieTochtergemeinde nahm also gegen die Muttergemeinde Partei.

19) Chajon's Rückreise nach dem Orient. Es blieb ihm bei derallgemeinen Verketzerung nichts anderes übrig, als nach Const. zu reisen, umsich dort zu rechtfertigen und den Bann lösen zu lassen. Seine AmsterdamerGönner hatten ihm Empfehlungsbriefe an Juden und Nichtjuden mitgegeben,um diesen Zweck zu fördern. Das erfahren wir aus einem Briefe Joseph Ergas'(ä. ä. Livorno, 13. 1714): .-u-imunrip i>pi .121111 12-222 212 : 121:112 -ipuir

21-22 U2 2'!2m) ,11128 mp -p)l!2 1-11 . . . NU 12'LIII 12.12 1128 )p 1"21 2P 121.112'l)l ;-2-22 '1 -2118) -.12.12 ;2)l .111221-1 11,11p' 82-P.1 21-212 -12 1-12 -22 2V8I2),

V-)i2'2 LIM' .1121212 21121) 212) 1)11 2-12.112 'i2i;2 -22i) 21.12-12 1-218 1-P2. VonAmsterdam aus ging er wohl zu Wasser; zu Lande wurde er von keinerjüdischen Gemeinde ausgenommen, wie das Constantinopolitaner Rabbinatspäter schrieb (->112 .112-1), p>. 7 a): p8i 82-121 8V12 )22 812:1 8)12)12 .1nu.mu.12>ppi,22 i--:i 1) .1.1h ,)-r>8, .11-2.1 (;,-n) 1 . 1 m Y282. Am 13. (Ende Juli) scheinter in Livorno gelandet und die Absicht gehabt zu haben, hier und da zu ver-weilen. Der Vorstand erlangte aber vom Herzog ein Edikt, welches ihm diePassage verbot: 1-28) pi8i -:ii82 8p.i°> i-)p m-m .11 is-112) 0122 in 21:2 '1 21-21

1122,1 1.118 )22 (;i-n) 2p1.11 )p 12P21. Von Juli 1714 bis Nov. 1715 erfährtman nichts von ihm; er war wahrscheinlich in Const., konnte aber die Lösung