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Geschichte der Juden.
zum Zeitpunkts, als der Vorstand CH. Zewi und Chages gewissermaßen in denBann gethan hat, indem er den sefardischen Gemeindegliedern verbot, mit ihnen zuverkehren (bis 20. Kislew — 8. Dec.). Innerhalb dieser Zeit (Sabbat 4. s?, obetwa n"p?j Marcheschwan) fallen: a) Naphtali Kohen legte in Breslau in einerPrivatsynagoge Chajon und seine Schriften in den Bann: menii m.pv nn ML»,
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d) CH. Zewi schrieb und druckte seine erste polemische Schrift gegen ChajonL-n: enu, worin er dessen Ketzereien aufdeckt, und das uim-, u.vmL'nv als Schriftder Sabbatianer erklärte; o) Die Vorladung CH. Zewi's und Chages' vordas Tribunal des sefardischen Vorstandes, zuerst des Nachts durch einen Boten— um die beiden Gegner abzukanzeln und sie zum Widerruf zu bewegen(INLL vnm nll'b nr, wie Chajon im Vorworte zu mr nxn verrathen und Chagesin der Entgegnung ergänzt hat), dann als sie nicht erscheinen mochten, durchden Vorstand der Deutschen, und endlich durch einen Notar (9. Nov.). Darauferfolgte (12. Nov.) eine öffentliche Bekanntmachung in der Synagoge durchDavid Abenatar. Diese Episode ist ausführlich gegeben im Llanrksstc»und in einer Art Protest dreier Deutschen vom folgenden Tage (Ns. Halbst. L,Bl. 108; Anfang lautet: 'ippNL, asm). Vor CH. Z. hatte (nach dieser authen-tischen Darstellung) der sef. Vorstand nicht weniger verlangt, als daß er nichtnur seine Schriften gegen Chajon desavouire und den Bann gegen ihn löse,sondern auch, daß er demselben ein Schreiben mitgebe, welches ihn und dessenSchrift aufs wärmste empfehlen sollte. Der Beschluß des sef. Rabbinats undVorstandes gegen die Gegner war: daß keines der Gemeindeglieder beim Banneihnen eine Gefälligkeit erweisen und nicht für sie bei den Behörden eintretendürfte: LIW bxu NPL p'bLnb nemv ui Lnv 'n Lw'v L'mn'7, im i>x imn oin
Lmno mp, . . ,->p,pi> iivLLN ;p' nm-mn L,w mp ww'ni> ui, . . pmm mnu» io. imun nom ML rmn Lp ppp im pmii> nio ,pi,pp,p mm' io ms nu p'mp, puponAls hätten sich Rabbinat und Vorstand später dessen geschämt, haben sie imManifeste einen Passus weggelassen: ui, . . pL'vm irm.p noo iru pvobi mi" uivppp iv pim, mp ,b ui, Lnmbn ,i iniw-, den Chages in der Risxosta, ergänzt. —Zwei Punkte sollen nur noch hervorgehoben werden. Das Rabbinat und derVorstand hatten sich geradezu einer Lüge bedient, indem sie angaben, sie hättenbei der Citation für CH. Zewi sich nur vergewissern wollen, ob die gedrucktenVerdammungsschreiben gegen Chajon von Brieli und andern echt seien: mp,
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Sie hatten die freche Stirn, dieses Motiv noch später aufzustellen, zurZeit als sowohl Ayllon, wie der Vorstand, Sendschreiben von Brieli in Händenhatten, daß er Autor und Buch verdamme. Das erste Schreiben Brieli's anAyllon datirt oben Ans. Tischri (Sept.), und die Vorladung geschah erst November.Eine andere Bemerkung drängt sich auf, daß die deutsche Gemeinde dabei einesehr erbärmliche Rolle gespielt hat. Ihr Rabbi wird fast in den Bann gethanund geradezu verfolgt, und sie rührt sich nicht, ihm beizustehen. Nur dreiMitglieder constatiren wahrheitsgetreu die ungerechten Vorgänge und protestiren:
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m ppp UL Np pp L-,P 2 . Unterschrieben sind darunter drei obscure Männer.Seit der Zeit trat ein förmliches Verfolgungssystem zuerst gegen Chagesein, geleitet von Ayllon und de Pinto. Diesem war leicht beizukommen, erwar ein Fremder, ein Jerusalemer und lebte nur von der Gunst der reichenPortugiesen und vom Unterrichte. Beides ist ihm entzogen worden. Er ge-riet!) daher in Noth und mußte später nach Altona auswandern. Gegen CH.