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Geschichte der Juden.
dieser wollte es erst prüfen lassen, traute aber dem Rabbinen Ayllon wegendes Präcedenzfalles mit der Cardoso'schen Schrift nicht — wie Chages be-hauptet — und überschickte sie Chages und dem deutschen Rabbinen zurPrüfung. Chages, eingenommen wie er gegen Chajon war, fand auch beimflüchtigen Durchblicke die xa-rbiss dontsusss heraus, schlug sogleich Lärm übersabbatäische Ketzerei und steckte damit CH. Zewi an, der nach dieser Seite hinkeinen Argwohn gegen Chajon hatte. Die Gegner Chach. Zewi's hatten späterrecht mit ihrer Behauptung, daß sein Stolz schuld daran war, daß der Funkeder Zwietracht nicht im Beginne erstickt wurde. Der sefardische Synagogen-vorsteher verlangte von ihm im Namen des Vorstandes: er möge die ketzerischenStellen in Chajons Buch genau bezeichnen; aber aus Stolz auf seine Autoritätmochte er nicht daraus eingehen tChages): . . p"22 -ar -2 bru »h.i .12122 -uai12122 NI PU2 li 2-22 . 21-D22 .1121PI2 2.ii> 2,2ii> .H.-.1-2 2-21122 1-1-22 or-a2-.12 -bpoi- 2211 ub in um 21 2-2 -2 11,20. Darauf fragte ihn der Gabbai,ob er sich herbeilassen würde, mit Ayllon zu einer Prüfungscommission zu-sammenzutreten, und er verneinte auch dieses aus Hochmuth (Chages):
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Die letzte Aeußerung will sagen: CH. Zewi mochte nicht Ayllon dasPräsidium bei dieser Untersuchung lassen, welches diesem, als Rabbinen dersefardischen Gemeinde, gebührte. Andrerseits hatte aber auch der sefardischeVorstand Unrecht, daß er CH. Zewi und Chages das Chajon'sche Exemplar zurwetteren Prüfung des Werkes nicht lassen mochte (Chages): in'2 '21 mann 2p
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nrn ntz N1N1. So waren diese beiden des Mittels beraubt, den schlagendenBeweis zu liefern, daß Chajon's Buch — zum Schlüsse ohne Umschweif — dieTrinität lehrt.
Wie auf der einen Seite CH. Zewi's Hochmuth das Feuer der Zwietrachtzum Glimmen brachte, so schürten es andererseits Ayllon's verletzte Eitelkeitund die Autoritätssucht eines Vorstehers. Ayllon war empfindlich darüber,daß man die Prüfung des Buches ihm entzogen und dem deutschen, ihm disEbenbürtigkeit bestreitenden Rabbinen, sowie dem Privatgelehrten Chagesübergeben hatte. Er beschwor daher einen der Vorsteher, Aaron de Pintosich seiner anzunehmen und seiner gekränkten Ehre Genugthuung zu verschaffen;(Chages): 2-21102 ;2 ,21-0 -i ;n.in .i-2i iii pi-i-n 2"i.i -2 2p2 p2 p-221 iip.i
.112 212 -2 1 ! .leim >1,2 1-122 li 12p 21 2212 . ,i P 2 . 1-,'.1221 1 -P 2 -22 21 - 2-2 ui 2
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22intz 2,212 1122 ', -12 11-2 N 22 io 1 P 112 2-22 22 P- 122 ^, 2 . Dieser Pinto, vonspanischer Grandezza aufgebläht, machte aus der Frage, ob Orthodoxie oderHelerodoxie, eine Racensrage; der Rabbiner der tief unter den Portugiesenstehenden Deutschen dürfe sich nicht herausnehmen, ihnen, den Sefardim,Vorschriften zu machen und ihren Rabbinen zu verdunkeln. Das Erste war,daß der Vorstand Ayllon zum Censor .einsetzte, und dieser beging einige Un-gebührlichkeiten, die er später mit einer Unwahrheit beschönigen mußte. Daßer seine zwei College» hinzuzog, war in Ordnung: den greisen DavidAben-Atar (Melo)^), (der bereits 1683 Prediger an dem Lehrhause der
') Wolf I, p>. 177, 205 und Kayserling, 8sxt>Äiä.iirr, S. 170 ^berichtigt inLidl. ssp.-xorb.-suä., S. 68j verwechseln diesen mit einem älteren Namens-verwandten, dem Psalmenübersetzer.