Note 6.
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haben, und machte seiner Verstimmung Luft durch einige verletzende Aeußerungenim Vorworte zur Edition des Werkes seines Vaters 71112 p 712^,7 7"iv (gedr.Ven. 1704). Er gerieth dadurch in Spannung mit einigen einflußreichenPersonen. Wolf, welcher mit ihm später in Hamburg verkehrte, erzählt dieSache kurz (IV, p. 808): ^.vo morbus msMg, xscuuiss summa,, cujus rs-äibus sä lovsnäsm scliolsm sb Zsnbsm . . xsuxsriorsm susbsntsnäumIsZsbi srsnb, Irsuäs nonnullorum sudbisltl cospit. ^.ä causam iMburIisnc agsuäam iu ^-CA^xbum ab^us tarne in Italiam xrolscbus, cum niliilxsrkscisssb, iu dsrmauäam sb Lslgium adiib. In Amsterdam war erbereits 1707, dem Jahre, in welchem er die ^.ääibsmsnbs zu i">i 7",s z,7p sndmunter dem Titel 22 , 2,7 12 , 2 ) edirte. Auch darin machte er maliciöse Anspielungenauf einige Gemeindesührer von Livorno, wodurch das Livorneser Rabbinatsich so verletzt fühlte, daß es ein sehr derbes Sendschreiben nach Amsterdamrichtete, worin Chages fast gebrandmarkt wird (abgedruckt in sai spiw, ä. ä.Januar 1709): 7122 ,71 >2 12 p 72>72i .102 iiil r» '2 i'is7 7122 ' 7,7 ;,i 2 > a>7 es, 2",2 'i>n'2 2727 ,117'1 s^i 712 s 2'aaa inso bp 7)p,7 ,12 7pi ,7 ,i>7 ,12 np7> s^i v's,7
721 p 112 p 71',72 ,7vp ni'S2 17 S 2122 ,2'i72 »7ip. 12727 )pi 7727 7117 ,
2 - 1,21 2'L"V> I"p 72127 7'22 22»ö 12,22 . . 171S121 1'1'P2 San 2271 7P77 S7272 '7127 >017 '1S77 21,222 2!2'7 17 1177211 7'27127 7112271 7117, ,2",2 72P2, . . . 7,22712 1122 ll'chail2P22' 7P . . . 17122 01,22 ,7'S 2-,22^1 2'^2117' 1271,27, 7'P2 71P2 7122 7I>21 li>711 . . .,2",2 '7'7' )p 12^12 72>s S1'!27 s',7 111 .. . 277121 2',2'7 2'211S 17-S 122721 71222 21,22,7
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Diese Rabbinen Livorno's schickten jenes als verleumderisch erklärte
Schreiben aus Jerusalem gegen Chages nach Amsterdam und bestanden darauf,daß Chages um Verzeihung bitten sollte; sonst würden sie ihn in den Bannlegen und das Schreiben von Jerusalem veröffentlichen. Beim Eintreffendieses feindseligen Schreibens hatte Chages nichts Eiligeres zu thun, als diegünstigen Zeugnisse für seinen guten Leumund dem portugiesischen Nabbinatevon Amsterdam vorzulegen. Dieses bezeugte deren Authenticität, nahm sichseiner warm an und entschuldigte selbst seine Ausfälle mit der Gewohnheit derJerusalemer, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dieses Sendschreiben, ä. cl.Adar (Ans. März) 1709 ist unterzeichnet von den später» Gegnern Chages':Salomo Ayllon, David Aden Atar(Melo) und Salomo JehudaLeon.Mit Salomo Ayllon stand Chages damals überhaupt auf freundschaftlichemFuße; jener approbirte dessen Werk 72,27 2 , 2 b. Noch ist zu bemerken, daßChages in Amsterdam Lehrer war (Wolf 1. c.): In LslZio ^.msbsloäsmixrimum per sliguob snnos vsrssbus, itnäsmgus äoebor bironum ssnsbuälosorum consbibubus. Es wird sich später zeigen, daß er auch Prediger aneiner der Synagogen war. Sein Aufenthalt in Amsterdam sollte nur vorübergehendsein, er dachte noch immer daran, nach Palästina zurückzukehren. Heber seinenCharakter sagt Wolf (III p>. 7S5): sx ssrmoniidus, gut milli cum illo intsr-cssssrunb, Inbslloxi, dominsm ssss csnäiäum sb juris 4u.4s.ici roicsus sbbnsboriss inbsr snos libsrariss, nsc minus varis-rum linAusrum xsribissimum(doch wohl nur neben Hebräisch auch Spanisch und Italienisch). Dagegensprach sich Ayllon sehr wegwerfend über ihn aus, allerdings in der Hitzedes Streites, an einen Freund in Livorno: il Uslism ^.Zss ciao V. 8. IoGraetz, Geschichte der Juden. X. 31