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Geschichte der Juden.
480 Geschichte der Juden.
1738 nach Sidon gekommen sein soll (in demselben Jahre druckte er noch inAltona sein 'pav vim v^av zur Vorbereitung für seine Rückkehr nach Palästina)und einige Jahre später, nehmen wir gar an, l74l, gestorben ist, so kanner nicht, wie bei Asulai angegeben ist, gegen 80 Jahrs alt geworden sein, sondernhöchstens 75. Wolf giebt in der Libliobstsoa Hsdrass, III, x. 908 seineBiographie umrißlich; wir besitzen aber einige Notizen, welche diesen Rahmenausfüllen. Im Anhänge zu seinem mxirw aav und in einer gegnerischen Schriftuav npam (Chajon's Selbstbiographie), auch in Chages' vvn nrv x. 26a sindBriese und Notizen mitgetheilt, welche seinen Lebenslauf illustriren. Ausdiesen ergiebt sich, daß Chages in seiner Jugend der Existenzmittel beraubtwurde, die ihm früher zugeflossen waren. Sein Großvater Mose Galanteübernahm die Klaus, welche ein Livorneser Vega für I. Chages gegründethatte. 1687 heirathete er die Tochter des Mardochai Maleachi in Jerusalemund wurde der jüngere Schwager des Hiskija da Silva. Nach dem Todeseines Großvaters Galante 1689 hatten die Einnahmequellen aufgehört, undaußerdem war seine Mutter von einem Compagnon und von der GemeindeSafet, denen sie nach einander Vorschüsse gemacht hatte, betrogen worden.Der Mittel entblößt, verließ M. Chages 1694 Jerusalem, empfohlen vomdortigen Rabbinate an die Gemeinde von Kairo; diese wiederum und dasNabbinat von Raschid (Rosette) und Alexandrien empfahlen ihn 1695 demRabbinate von Livorno mit der Bitte, daß der Schwiegersohn Vega's die ein-gegangene Klaus in Jerusalem für ihn wieder restauriren und mit Geldmittelnunterstützen möge. Gegen Ende 1697 hatte bereits ein Capitalist Abr. Nathanaus Rosette eine bedeutende Summe für diese Klaus festgesetzt; die Aus-führung verzögerte sich nur noch wegen einiger Formalitäten, als ein Schreibenaus Jerusalem einlief, von vier Quasi-Rabbinen unterzeichnet, welches MoseChages auf das Schimpflichste anschwärzte. Das Sendschreiben war von vierobscuren Männern ausgegangen. Ans. Nisan 1698. Sie beschuldigten ihn nament-lich; er habe Briefe von Jerusalem nach Amsterdam wegen Besetzung vonStellen geöffnet und ehrenrührig über seinen ehemaligen Schwiegervater, derihm Wohlthaten erwiesen, geschrieben. Auch die Gemeinde von Livorno habeer in seinem Schreiben verleumdet. Sie nennen ihn nicht anders als bwaapi. Sie sagen von ihm: rqaao a>8rvv' aa pav uir?8a vL2 a'vv.vv ib nvr'ivvb. Sie drohen, in den Bann zu legen, wenn er nicht um Verzeihungbäte; dann fahren sie fort: . . avpxv qav vcu pr:b nir>i> an vnav2 ivuaavaiv iv'a nor>' nar; paiu v22 mivv a"a im . . vv>'2 ;ab . . cvarai ap
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v'rrara a- nrv 'a uar?' . . . paav N'vv. Das Nabbinat von Livorno nahm
sich indeß des Mose Chages an, stellte ihm ein günstiges Zeugniß aus undbat das Nabbinat von Jerusalem, solchen Jnvectiven gegen ihn Einhalt zuthun. (October 1698). Das Nabbinat von Jerusalem nannte jene vier An-kläger geradezu: vpi.v vava ;aaav xnibva av>°> ia>vav av Na na mmni a'p'v mannnmv vvv . . . bp (Ans. August 1700); allerdings gehörte auch dazu AbrahamJizchaki, der M. Chages' Lehrer und Gönner war. Doch stellten ihm auchdie Rabbinen von Livorno Samuel Costa und der biedere Greis EmanuelFrances ein sehr gutes Zeugniß aus. Indessen hatte jene Verleumdung
doch insofern Wurzel gefaßt, als die Klaus für ihn nicht zu Stande kam. Erbeschuldigte einige Mitglieder des Nabbinats von Livorno, es Hintertrieben zu