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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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9 ) Die Biographie des Zeivi b. Jakob hat sein Sohn Jakob Emden aus-

führlich geschrieben unter dem Titel 220 2i.-:v, wovon Salomo Kohen einenTheil im Sammler (-loxv Jahrg. 181 V) gegeben hat, wieder abgedruckt in JakobLissa's 2pp> 2i.n1 I. Ende. Aber der erste Editor hat gerade abgebrochen, woder Konflikt Chacham Zewi's mit der Amsterdamer Gemeinde wegen Chajonbeginnt. Die Michael'sche Bibliothek, also jetzt das British-Museum, besitzt dasLls. Die biographische Skizze von Frankel über ihn, (Orient Jahrg. 1816 ,x. 767 f.) und auch das, was Zipser über CH. Z. bemerkt (das. x. 598 ), sindschon deswegen unbrauchbar, weil sie die genannte Biographie gar nicht kanntenund nur mit Combinatiouen arbeiteten. sVgl. Dembitzer -ri- rii-io I toi.91 ff., Bubcr, 221 -2-:n 186 . 189 .j Chacham Zewi's Geburtsjahr fällt ( 1658 )')einige Jahre nach der Einnahme Wilna's ( 1655 ) in Folge des kosakisch - pol-nischen Krieges (o. S. 70 ). Sein Todesjahr giebt seine Grabschrift in Lem-berg: n"pr> '2 i-m n"2i 'o ( 2 . Mai 1718 ). Sein Sohn motivirt dessen Ab-gang von Bosna-Serai (Serajewo) mit der Nachricht von der Gefangennahmeder Seinigen in Ofen: 222,2 22-^21 7 n: 2122 12 »'2:21 . . p"p2 222 72,2,2:1

is. 772 (P2M 2,rv 21.22) MX .2222 '2 »-.22-21 21^.22 M2 22 U2.21 2»2 221P2 . Chajon

erzählt dagegen in gehässiger Weise: CH. Zewi sei aus Serai in dunklerNacht von der Gemeinde ausgewiesen worden (Einl. zu '22 2221: 2-2-82 2221

22m 'M2U2 211212 2N2P11 21SV 1.21N 12P12. 2P12- P2X N-2 . . . °122 (r"2 22) 122222.

'° 11 ! 2 ° 1 U bul 22 > 22 122 ^ 2-22 17222.2 22 M 2 ' 2 M 21 2 ^°.M 2 ^ 1-7 112 'M 2 2222 1212 - 72.2

;i-n n"ni. Der Elftere war Chajons Schwiegervater, und der Letztere hatteden Beinamen -p-mm, der später Veranlassung zum Mißverständnisse gegebenhat. 1710 wurde Chacham Zewi als Rabbiner der deutschen Gemeinde nachAmsterdam berufen. Obwohl damals noch wenig von ihm im Druck erschienenwar (22, >ii2.i> 2,2:2 1692 ), genoß er nichtsdestoweniger damals eines sehrausgebreitcten Rufes. Von vielen Seiten wurden Anfragen an ihn gerichtet.Tie sefardische Gemeinde von London erwählte ihn zum Schiedsrichter ineiner peinlichen Gewissensfrage. Ihr Rabbiner David Nieto, Verfasser des12 22v '2ii2, hatte in einer Predigt ( 23 . Lislsrv 5464 1 . Decbr. 1703 ) aus-einandergesetzt, daß die allgemeine Natur (Maturs, na.turs.ns. Haturalssagsnsral) mit Gott identisch sei. 13 Mitglieder fanden dieses Dogma ketzerisch(spiuozistisch), beklagten sich darüber beim Vorstand und baten, es einem com-petenten pi 2'2 zur Prüfung vorzulegen. Dieser wählte als Schiedsrichter dendeutschen Rabbiner von Amsterdam CH. Zewi, der Nieto Recht gab (zumSchlüsse von Nieto's zwei Dialogen: äs 1 a. äivlna xroviäsneia, London 1705und 1706 , auch CH. Z. Lsssp., Ho. 18 . Diese Gutachtensammlung -22- 2-12-2:22m ist erst Ans. 1712 erschienen). Sein Sohn Jakob Emden stellt ihn alsMuster der llneigennützigkeit, der Genügsamkeit und des muthigen Eintretensfür gekränktes Recht auf. Bescheidenheit scheint aber nicht seine Tugend ge-wesen zu sein; wenigstens berichtet sein Rival und Gegner, Salomo Ayllon,von ihm (in dem citirten ital. Sendschreiben): 11 Haolisin 2 sb 1 , olrs sl xarä'ssssr xlir äi ,:>2i 22.,v.

10 ) Mose Chages. Sein Geburts- und Todesjahr ist bei den Biblio-graphen ungenau, resp. falsch angegeben. Im Vorworte zu seines Vaters,Jakob Chages' (s. 0. S. 433 ) 21:2p 212^2 2-12., ä. ä. Livorno ;"2- 2:2. 22,2 'sJuni 1700 , sagt er: er sei ungefähr dreißig Jahre alt: 2:2. 2-2.72. pv -in '22.Folglich ist er um 1670 geboren. Wenn Mose Chages (nach Asulai s. v. '2 '2)

') Vergl. Emden's Biographie von p"2>- 2,2712, p. 1 und x. 50 , Nr. 21 .