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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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477
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Note 6.

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er statt der jüdischen Gotteseinheit geradezu eine neue Art Trinität setzt, deutlicherund ausführlicher als in dem Büchlein nn. Diese ketzerische Behauptung

zieht sich durch das ganze Buch mit Anlehnung an den Text ngri nnvro.-mund concentrirt sich am Ende (Oux. 28, x. 82 d): zmnng, p-nv mn vpp w pgnirmp o.nv pTSm ni>n onv

innnw i>ol . . . . mvv inn7> nnsr'erm an

Ni >n:nn .nv,nn nnur>vn:i 'vvp '-7, Hn pw^> g'vr. Im Commentar npwird nachgewiesen, daß Alles im Universum in Drei-Eins eingetheilt sei,namentlich der menschliche Leib; eine Menge Soharstellen werden dazu herbei-gezogen, um diese Trinität zu belegen. Zu diesem Zwecke mußte er die Haupt-hypostasis der Kabbalisten, den En-Sof eliminiren, d. h. er durfte sie nichtals Person, sondern nur als Modus gelte» lassen (gleich im Eingänge inbeiden Commentarien und oster). Die erste Person in seinem System istdemnach nv'ip npmp. Er hat irgendwo etwas von einer anderen Substanz,einer allgemeinen Seele, "n gov nrwev vernommen; das wäre eigentlich einevierte Person in der Gottheit, aber diese beseitigt er unter der Hand; sieverbinde nur die drei Personen, sei aber an sich nicht substantiell: np'vv"n g:g m.n mre-a David Nunes Torres, dessen Exposs von

Chajon's Theosophie in die LidliobUsgws ruisonnss ausgenommen ist(vergl. o. S. 438), hat dieses Verhältnis; nicht recht aufgefaßt, indem erihm eine Quaternität vindicirt (das. x. 350): l-s visux 8s.inb äss Luiwbsgut ssb Is. xrsmisrs xsisonns äs sg (^wubsrnitä ... Ig cjugtrisinsssrvgrrb äs Üsn pour uuir Iss trois gutrss. Von vier Personen sprichtChajon nirgends, sondern spielt nur mit der gnirng onavium vivsiibirnn.Um dem Einwurf zu begegnen, daß die Trinität, die doch eben ein Dogmades Christenthums ist, nicht zugleich ein solches des Judenthums sein könne,stellte er eine Differenz auf, welche zugleich charakteristisch für seine Sophistikund seine Frechheit ist: das christliche Dogma sei gewissermaßen die Carricaturder jüdischen Trinität. Die Stelle lautet (das.): >m vaa . nnnLMQi 'vegv

-vegg N1N7! n'.n nvw'v nwv gm nng« mn mV n'egv ;mmn2v nip'v

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»IPL'I megv nvn v" go v'v Chajon citirt dafür Sohar

Exodus, p. 243 d, wo aber von etwas ganz anderem die Rede ist.

Daß Chajon seine dreieinige Gottheit körperlich gedacht hat, geht ausvielen Stellen hervor. Besonders prägnant ist der Passus in der Einleitung

p. 7: mwno rll'vmov mvwa niw2 vr>2 irre-' iv npv.n vp .i"rp.n mmwooi : rmrv ll-owoo .nv,nv vn: .in ivvra onn.i im '.n nvr'l rmrv

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In den zwei oder drei Einleitungen bespricht er drei Punkte: 1) daß esnach talmudischer Lehre, trotz des Scheins vom Gegentheil dem Buchstaben nach,dem Frommen gestattet sei, das Wesen Gottes zu ergründen. Dabei mußte ereinem Worte im Talmud (nnn) eine wächserne Nase drehen und es in dementgegengesetzten Sinne interpretiren; 2) daß es gestattet sei, von einem Ketzeretwas, namentlich Speculation über die Gottheit, zu lernen. Er verristh damitein böses Gewissen, daß die von ihm aufgestellte Trinitätslehre oder der Text

nnus'.n» von verketzerten Sabbatianern stamme. In der That spielen seinebeiden Commentarien öfter auf sabbatianische Dogmen an, ohne welche mancheStelle nicht verständlich ist. Einmal polemisirt er in einem untergeordnetenPunkte gegen Cardoso (x. 26 u) : pn"v.-i uvsri .-wn.-i n .niaov d. h. on-wn i