andere Art Mysterium der Gottheit (iiiiu i,r) der Auffassung des SabbatianersSamuel Primo entgegenzusetzen (o. S. 437 ) pi iuiv- pur- um nur »mir m 'wi urn'ivp lii uii inirui ip'p 1:1, .. iip'eur pu,r uii (m'ir iuirvi) ^"vir ^r pnrlli -,rv11'v 'i«i lliyrirv mrpi . . . (imn-vi) 'v, (uv'ip uri.ri) p"lli (uv'i,r upmp) p"puii 'i'vp, 'r 'im . . . upii ll'irvi 12 inipiv iiui (,2'is iuurvr) i":i iii'-'pnri iru 11107 ni'i. Und er durfte dennoch wagen, diese sabbatarscheFarce von einer neuen Trinität den Rabbinen und Frommen vorzulegen,welche vie Sabbatianer perhorrescirten! In der That bildet die Trinität denKern des Schrifichens uiii'i uii. Es beginnt mit dem Aufwerfen verfänglicherFragen, wie es Chajons Art war, die er dann sophistisch löste: die Gottheitbestehe aus drei Personen, (Prosopen, vwwrr):'dem heiligen Uralten,dem heiligen König und der Schechina (x. 4 st) mrr zi llirripi irrnur mv illvsnu uvlli u'vnp iri uv'ip up'np i'i iri lliyrv ll'iiui upri p"ipnuipri um . . . uvi nrii uv'ip uriv uip-i um . . iiui nri unii'^u muriiu irii uv'ip up'ip nunrr Li ll.il . . uv'i,r urilli 1IIP lii'rv. Also aber-mals drei und doch eins. Diese Dreifaltigkeit nennt Chajon „die drei Bänderdes Glaubens": uniurmri 'iv,r nin. Beim Sprechen des Lcstövas, müsse manan Drei denken und diese Dreifaltigkeit als eins anerkennen (p. 6 a.): piri -p-wu.inviilli "vp nini i- iniiu 'i ll.iv iuir" pllvr. (S. 0. S. 438 ). Das Schriftchenist von solchen sophistischen Deutungen von Soharstellen und von mystischennvir übervoll. Zuletzt ist angehängt ein mystisches Gebet, eine affenmäßigeNachbildung von Gebirol's „Königskrone" unter dem Titel p'ip inr, worin dielurjanisch-sabbatäisch - kabbalistische Theo- und Kosmogonie geschmacklos versi-sicirt ist. Ganz zum Schluffe ist ein Gedicht mit Chajons Akrostichon an-gehängt, das später einen Anklagepunkt abgegeben hat. Und in der That istder Anfang gar nicht harmlos, wenn man Chajons herausfordernde Keckheitund seine geflissentlich angebrachten Zweideutigkeiten in Betracht zieht. DerAnfang lautet:
:pu u''ii . 1.111.11 nlli uiiui nu>ip mu iiviui iu: viw>1 ir iri llwr ui > 7)12 uiiur ui.>uni> ir pplrv uii ivri llirr llu >r '
Der Anfang des Verses ist einem damals bekannten erotischen Liede nach-gsbildet (nach sefardischer Aussprache): I-g ststgstg NsrAglltg d. h. tu stetig.Ngr^gritg. Seine Gegner haben mit Recht auf diese seine unwürdige Manierhingewiesen. Ein anonymer italienischer Korrespondent Ns. Halberst. L,Bl. l 13 v.: stiel agso t'gutors (äst L'iiui 11p) st, s tu. stuoruo ät rustg vltg.6 ig äus guui tu esrts. spsrsts. (uiii'i uii) ä'giuors ptgtolltso sts.rllpg.ts. tuVenedig väutruss t'gnaors protans s äigstotioo, egntslläo Irg stetig Ngr-Agritg (vergl. 0. S. 469 >. Chajon gestand auch ein, daß er volles Bewußt-sein von dieser Vermischung des Erotischen mit dem Mystischen hatte. Er ver-theidigt sich in der Replik (>r2 iri, p. 36 u): nivill ui'pr ll'll,'°> 'iirir rn iir 1:11illii i'i'v vii,r iv mrir imnii >10-21 pirs mu ium ir ir pii pi'v 'ir >u,rnvNlvii illiir 12N uiiv ui'irill uiiur ui viyri pvir ii'iill'l iin iv inrii iiriir
. 1:1 in iv
In Italien fand Chajon keinen Boden für seine Schwindeleien undwanderte daher nach Deutschland. Am längsten verweilte er in Prag und hatwohl hier den Grund zu der Sektirerei gelegt, welche sich dort fast bis in'sneunzehnte Jahrhuni-prt erhalten hat. Er kam dahin Anfangs Winter 5472— Oct. 1711 , gab vor, nur kurze Zeit dort weilen zu wollen, um die Rück-reise nach Palästina anzutreten, blieb aber fast ein Jahr das. (Bericht des