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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

Zwischen den Jahren 1702 und 1708 ^st eine Lücke in der Biographie,die er selbst unausgesüllt gelassen hat. Innerhalb dieser Zeit trat ChajimMalach in Palästina auf (s. o. S. 464). In dieser Zwischenzeit war er inEgypten und soll dort abenteuerliche Streiche, Zauberei und dergleichen getriebenhaben (worüber weiter unten). Im Jahre 1708 war Chajon in Smyrnaund seit dieser Zeit beginnt sein propagandistisches Abenteurerleben. AlsBettler war er nach Smyrna gekommen, als gemachter Mann verließ er es.Sein ketzerisches Buch uiwi uiuL'iv mit den beiden Commentarien hatte erdamals schon fertig, zeigte eS einigen Reichen und bezauberte sie der Art, daßsie ihn unterstützten, eine Art Klaus in Palästina in Safet, Tibsrias, Jeru-salem oder Hebron zu gründen, und die genannte Schrift ediren zu können,(mitgetheilt in 121 upim, x. 3): >pini iwipvi . . . 2211 nii vmi irip i2pv 11112imivi NL'r) 1212 21111 ip 2M2.1 nim pi . . . 111222 ii'ui piuii ;i'i u-"iw 1111221 2>v'2 nw2 im» uii 121^1 oivi-r, '12 . . iv'22 'u i2 uwni . . . iiiur?121IU12 o.i 121 . nii,io pwpll i22i'r 1112 11122 ir-u r»ui 'lui )'ui ir>22 112 12-ui. . . ii'2 pinii . . I22"ii2i 12 i'iiir> 2'iiui np i--o vn p"ip i'2 ir- 2,-iipi isviiuri.il . . . irui uii i'i'r-i 2'22i nirn-v 122'22 12'2" pl2pi I22"ii2 221 oirii 2U'2iiviiri imiu io . . . 111212 in 1'12U2 in irri in piri' ir-u 2,p22 piipi li>2

(n"vn) 2 2 i 12 -1222-1 12D2 i"u vmi pirni. Die Unterschriften warendurchweg von Portugiesen: . . . -i-'iiu ivir- .121111p -i ii'iu . pi'iiup ii'iu>2'11U 2.112U. Dis Rabbinen hielten sich fern von ihm. Einer derselben,Benjamin Levi, berichtet über Chajons ersten Aufenthalt in SmyrnaFolgendes (LIs. Halberst. L, Bl. 29), ä. ci. Elul 1714: 2-22- 2-2 122 ii ii,2piP"1P N'2 w 1212 1>12 '1P221 Iii.1 (p'1 N"N 1'212) iuiw' 121p IIP 11-P1 ns 1'12wi ip lipi 1>111'221 1'1121'21 'N'NI 221 ^12 1p 2U12 1-1U1P1 '1') min 12U 2'iiuiinn >ip22 ui 222U . . . 21121 nw ii22 '222 '1' nn '12V21 . . l'ip 1122-1 122 owi.iiiviiiiv 'ii.22 2'2'r?p2i v-r-iu 122 'ip-221 '2'p2 iui2v 12 i'ip 1121112 nun) -2-p

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Benjamin Levi versichert, er sei einer kabbalistischen Unterredung mitChajon stets ausgewichen und habe ihn überhaupt nur flüchtig gesehen. Er-fährt dann fort: . . . liv Iipii ir-ri 1122 Ii'ii'ipv 2'1222 2'1'22 1I'U2> 12U PI1-:,ni mip 1)2121 2'2p,2 2-2- mp ni 222U . . nsri 122 pour ip iiw i-> ip-mni'i"iv 'in 121221 niüiip 2-11.-21 iiii2 i'iri 1'22 ip'iii pi ini'i 12iru pini 2212,1212

..12 i.11'12 2 2IU2 2>1li

In seiner Selbstbiographie erzählt Chajon dagegen, daß er bei seinerAbreise von Smyrna (im Monat Jjar) von zwei Tausend Juden zu Schiffegeleitet worden sei mit einer s o großen Ehrenbezeugung, daß dis anwesendenNichtjuden geäußert hätten, der so Geehrte müsse wieder ein Messias sein.Elia Taragon (sein Jünger, wie es scheint, ein Sabbatianer) mit einigenAndern habe ihm bis 20 Meilen ins Meer das Geleit gegeben. Mit dem-selben Schiffe hätten seine Gegner in Smyrna ein Schreiben sür AbrahamJizchaki nach Jerusalem befördert, ihn anzuschwärzen: ipi v'ipivo irvi uw,

i'1.1 21li . . . 2'2I2 '121 12121 v!21 Np ip . . 2'2'M 2'2'! 1X12 l'VMll 212

viril' iv ('P12> 2112.1). Er gesteht also ein, daß er erbitterte Gegner inSmyrna hatte. Abraham Jizchaki habe sofort Gebrauch von dem Schreibengemacht, um Chajon zu verketzern. Am 5. Siwan war Chajon in Sidoneingetroffen, und drei Wochen später 'i niv '2 (21. bis 28. Siwan) gingbereits ein Verketzerungsschreiben gegen ihn von Jerusalem aus nach Smyrnaab, ausgestellt von dem Rabbinatscollegium in Jerusalem: Abr. Jizchaki,Joseph Cuenqui, Simsön Gomez Patto, Juda Kohen. Man