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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
Entstehung
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polemisch-apologetischen Schrift mi upine, worin auch seine Biographie« mit-getheilt werden (deren Nichtigkeit allerdings auf sich beruhen möge) giebt Chajonzu, daß seine Eltern in der genannten bosnischen Stadt gewohnt haben, daß sieaber, da sie ihre Kinder nicht am Leben erhalten konnten, den Entschluß' gefaßthätten, nach Palästina zu wandern; unterwegs sei er in Alexandrien geborenund in Jerusalem erzogen worden. Später im 19ten Lebensjahre sei erwieder nach Bosna-Serai gekommen und habe dort die Tochter eines SamuelAlmoli geheirathet. Dagegen bezeugte das Rabbinatscollegium von Smyrna:Chajon sei in Bosna-Serai geboren und erzogen und habe dort die Sklavineines Abraham Molina entführt, mit der er am Sabbath entflohen, aberwieder eingeholt worden sei (Aktenstück in Chages' re»ni und in JakobEmden's Torsi Ksuaob 30 t>): v'u.i mi ipv . p'hp h'hue mi'.i 122 p lum (;nr>) umrinev >-olm ap cvv nie: . Hirn: ovi liu av w '"uiuv mriro uiu um w umnnmi rmevi ou oww nph mv cnm unim oimu nnev >imv piur

1 NM N'vm 1 'MU WM unim i>v NM ovn Chajon selbst fährt in seiner Biographiefort, er sei nach Avlona (oder Valona in Albanien) übergesiedelt, dort inGefangenschaft und endlich in Uskiup (i'-npou, 5 Tagereisen von Salonichi)zum Nabbinen gewühlt worden und zwar auf besondere Empfehlung des an-gesehenen Rabbiners Aaron Perachja von Salonichi, Verfassers der Nesponsenp-mu >ie:v ms, der allerdings Chajon in einem Gutachten ebenbürtig erwähnt(T. II, Ho. 80). Warum Chajon in Avlona zum Gefangenen gemacht wordenund wie viele Jahre seit seinem Aufenthalt in Bosna-Serai bis zur Uebsr-nahme seines Rabbinats verstrichen sind, verschweigt er geflissentlich, gestehtaber selbst ein, daß er nur kurze Zeit in Uskiup verweilte: mpo: mm inui. MV ip MVL 'MV'I n"m rave iuiv' piut '.lur; M'M uu (u'L^ro'uu) ovllNlan erzählt sich aber, daß er in Uskiup sich nicht geziemend betragen habensoll (Mose Chages ci'pvw mv, Bogen . 1 ). mi'-po wimv.i c'Mn.iL mpuvi

. rnriv.i lum u'Lipv'uo ovpv owpmi hr nu

Aus einer Angabe des glaubwürdigen Brieli (w. unten) geht hervor, daßCH. um 1691 in Livorno war und dort einen schlechten Lebenswandel geführthat (Sendschreiben an Ayllon, Ns. Halberst. L., Bl. 129v.): mnu: onp nm

-PLI TE m 1LV Horn 17 1VP 1VU MLPM1 brs UlN'i 1'PLV oiuo

I-s dolls NsrZsrits ioisnos oovas irr tior: i'v nei mm .imv mi. Auch

in Belgrad war er und machte dort Geschäfte (in 'm mi, p. 37 a Ende).PINI UVVL nrhi nuvi . . . lumih'Lb 'ni UL

Seine Bekanntschaft mit den Sabbatianern hat Chajon nie recht offeneingestehen wollen, und doch ist es Thatsache, daß er vielfach mit ihnen soziemlich einverstanden war.

Chajon gestand selbst ein: er habe sich Mühe gegeben, von Sabbatianerndis mystische Theorie von Gott zu erfahren, sie hätten aber entgegnet, durch«inen Eid gebunden zu sein, dieses Geheimnis; nicht mitzutheilen (PolemischeSchrift mi, p. 31 t>): wmiu N,1 1 VU 'lau MVLVL rnupL rivo arm nau: ma'iaipn a'pLvm a.lv amrm NI lau ahr; rmhui Iw O'PINV (mr 'MV nnaua)aiu ll'lvinL LNUV INL Ml um rm . . . aiu anr^ Nlioh uiv. In seinerSelbstbiographie behauptet er, er habe die Jünger Cardoso's hart bekämpft:irw emiLU M'vhn cip i'lliua 'i imv 'hnLN opwnai nu rnuwn mmp uti1 - 1 U ammu mtsrmv 1 P 1 N 11 UP. In einem unter seinen Papieren gefundenenZettel ist deutlich angegeben, daß er gerade über das Mysterium Gottes vielmit Samuel Primo, Sabbatai Zewi's Sekretär und Hauptagitator, ver-handelt hat ( 0 . S. 437 und w. unten).