Note 4. 465
in Salonichi in Verbindung gewesen (das. 26 6): ib.-iv wb uop: ib.iv o«n
.'ubv o"iu m,u uo, 1'0102 . . . NNLU Iwbb U'p-Iwb
Aus einem bei Chajon confiscirten Briefe ergiebt sich, daß Malach nochmit Samuel Primo, Sabbatai's Inspirator, verkehrt hat, und zwar ganze3 Jahre: inu i-i in ... iw in ns in ns iiu mioie- inu (iL'-w buivv) s"on anll':v 5 -ubv o"n wi op urvtv. Dieser Verkehr kann nach dem Obigenzwischen 1705 und 1709 stattgefunden haben, und zwar entweder in Salonichi,wenn S. Primo zu dieser Sekte gehört hat, oder in Adrianopel oder sonstwo.
Aus der Bannbulle des Constantinopolitaner Rabbinats hat sich ergeben,daß CH. Malach, als er im Orient verfolgt wurde, sich nach Polen undDeutschland begeben hat. Wenn er dieselbe Tour auf der Rückreise wie aufder Hinreise eingeschlagen hat, so muß er wohl von Constantinopel nach Wiengekommen sein, und auf seinen diesmaligen Aufenthalt daselbst mag sich dieErzählung des Gewährsmannes bei Emden beziehen, daß er Kabbalisten zumDisputiren ausgefordert und sich anheischig gemacht habe, S. Zewi's Messianitätaus dem Sohar zu beweisen (s. o. S. 463). Freilich paßt die Zeit nicht gutdamit; denn dieses kann frühestens 1709 geschehen sei», und in diesem Jahrewar der Rabbiner Abr. Broda nicht mehr in Prag, und doch soll dieserzwei Kabbalisten zur Disputation nach Wien zu Malach delegirt haben. Dahermag die ganze Geschichte wohl nur Fabel sein. Die Nachricht das., daß erauch in Berlin Manche zum Sabbataismus verführt habe (das.), kann sich nichtaus die Zeit seiner Rückreise beziehen. In Polen gründete er eine nachhaltigwirkende Sekte der Sabbatianer. Emden, oippw inp, x. 51 a.: . . . nubv c"iwpbuw IPN'1 ip-,1 rioi livb ML . . . NHL W2d nopb pbw rU'NL UVV -W'U umpuu-, Niw-: p'iiw pwiiui ULUL'LW (auch an anderen Stellen). Malach starbdurch Trunksucht (Emden 1. L p. 26 61: pbw piuo non woi (oubv o"n) ui-,innrer iipisv -,ovn bo: nwe' 1112 um, on'nDL nenn ovino iipw> um . . . DieRelation ist unzweifelhaft authentisch; denn Emden kam in dieser Zeit mitseinem Vater nach Polen (um 1714 — 15); sein Vater bekämpfte damals diesabbatianische Sekte in Polen (das. x. 336). Diese Sekte, deren Führung undUmtriebe Emden öfter beleuchtet, hatte eine antitalmudische Richtung, welchedann durch Jakob Frank und seinen Anhang bis zum fanatischen Extrem ge-trieben wurde. Man kann also annehmen, daß Chajim Malach, welcher mit JudaChaßid als Asket ausgezogen war, als Antinomist und Contratalmudistdahin zurückkehrte. Löbele Prosnitz stand sowohl mit ihm wie mit demSabbatianer Schemaja und überhaupt den polnischen Sabbatianer» inVerbindung.
Von Löbele Prosnitz, der nur eine Nebenrolle gespielt hat, ist nicht vielbekannt. Die Hauptnachricht über ihn giebt Mose Chages (in ir-mb Einl.);daß auch er sich für den Messias, und zwar für den Fortsetzer S. Zewi's aus-gegeben, und daß er gelehrt habe: Gott habe seine Weltleitung dem Frommen,d. h. dem Messias überlassen: um v: uip.ib urrmv ... p' 20,-,2 Mo'b uip: imL>v v"u
131 L1L'3
I-I'ZL'2 N"3,3N
PU 1!
MW IIP w" . . o.oo IM opmi .
NVL'L I"o;oi PU -d'db
. . VW
i:p pp: p'i-m um, 11 p w .-»wem
^2
1.13L'M3 , 3-1 '3
'02 mowb
1^3L! LI P . .
. ,d'121 .
. ." on'po IL'P'V' p'-,2-.d do.-I ->0LL'
1^
^3.
Ueber seine Mystifikationen s. Emden, muyoi 11 m x. 34 6., w unten Note 6und -,-noi mni' wo, p>. 1 6: daß Löbele durch einen Convent von mährischenNabbinen ausgewiesen, nach Ungarn ausgewandert sei: >-nm: . . . >bo'b owu
.-IM piuo IN p: -bn . . . P1-IPV0V P"d.-I b:o
30
Graetz, Geschichte der Juden. X.