Note 3.
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Welt, noch Gott konnten ihre Idealität verwirklichen; erst mit der JncarnationSabbatai Zewi's, des Messias-Christus, des heiligen Königs, ist dieWelt erneuert, erlangt sie ihre Vollendung, und auch der Gott, der „unbe-kannte, verhüllte heilige Alte" wird erst erkannt, kommt zu seiner Entsaltung,wird verwirklicht. Der Messias, der höhere Mensch, ist eins mit Gott, er istder wahre Schöpfer und Bildner, weil er die verrenkte Welt in Ordnungbringt. Mit einem Worte: der Messias Sabbatai Zewi ist die JncarnationGottes. — Noch ist ein Punkt in dieser wüsten Theorie aufzuklären: derhöhere Mensch oder der heilige König wird als vereint von männlichemund weiblichem Princip dargestellt qder nnnnrwi uw-np urnv (so lautet in diesemLiteraturkreise die Abbreviatur i"pv). Was soll das bedeuten? Chages giebtAufschluß darüber; er theilt nämlich einen Passus aus Cardoso's handschrift-lichem cnnoub npn mit, worin eine Theorie entwickelt wird; daß der GottIsraels nicht der verhüllte, willenlose Lu-8ot', oder die erste Ursache, sonderndas von Menschen begriffene und begreifliche, menschlich begrenzte Wesen sei,zugleich männlich und weiblich (o'pr-w irr- siAnatur o 3u): o'-nnn npn wbMN'PN nb'p um imL' pvun) . . . onnnnb npa unp: '"rr mnnup iw'2
mnv inan pp w N'NL> nun nno n'.mn pnr unu nNVun nnoi pu unp:n
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Diese ganze sabbatianische Theorie läuft daher auf Jncarnation und An-thropolatrie hinaus. Die Sabbatianer nannten diese Theorie mnbu nw, „dasMysterium Gottes''.
Die Frage entsteht nun, ist diese Theorie von S. Z. selbst aufgestelltworden? Hat er die Vermessenheit gehabt, sich selbst als Gott, als den ver-wirklichten Gott auszugeben? Das ist eben der Inhalt des SendschreibensCardoso's an Samuel de Pugas (o. S. 422 und Note 4, I>. Der Verfasserwollte eben Nachweisen, daß der Messias nicht identisch mit Gott sei, daß-Sab-batai Zewi, weit entfernt, sich zum Gott Israels aufgeworfen zu haben, sichihm im Gegentheil streng untergeordnet, daß er sich nicht mit Bibel undTalmud in Widerspruch gesetzt habe. Der Verfasser giebt zwar zu, daß einigeSabbatianer behauptet haben: S. Zewi habe es ausgesprochen, daß die Judenim Exile nicht den rechten Gott anbeten, sondern Metatoron — das behauptetenamentlich Jakob Israel Duchan — oder Gott habe sich in die Höhezurückgezogen, S. Zewi sei an dessen Stelle getreten und Chajim Alfa (?) seiStellvertreter des Messias (das. p>. 6b): bnnv" opp' ninun »um ipowL- noop'oi N"N'2U0 bop ;o '0, nioun ninno (pnouo) nun c>on nomr> ;unin
noosrvr' n:oo nb:i) n:pi nmn nnwo.n beiob nnr'o onn n»inn i'bu 'nni>L> (l. n::i)(?^'onb:o^>) 0"NI n:bni> noipoo nbp 'or 'N0LN pi>nco N"0PNV : L'ono
nnnnnn nno n:ob: o'nm7nn ;oi uoo xow n:n pnv'on v'mni n:n ;o n>rno nnnn rnnn orormrnnnm null. Auch im Zeugenverhör bei I. Emden (x, 26 s.) wird dasselbevon seinen Jüngern bezeugt: nobipo n'ipn: n"opno' onni'u uinr» mrp bp nonN'o niobipn nrn:n i>o nvni. Cardoso giebt ferner zu, daß S. Z. selbst am Schlußeines Vortrages, den er als Mohammedaner vor seinen Jüngern gehalten,und dem auch der Sultan beigewohnt haben soll, erklärt habe: Gott sei einJüngling und gleiche ihm (das.) N)M NN"' 0 U op wo» mbinrn cvoonn nmonniH nmn nuwo nnu nmo MN no"pnr- onb non -Iwo^i pmv'. (Der Verfasser deutetdabei den Vers an, womit diese blasphemirende Spielerei belegt wurde:'orn 'NIN ,no:n). Er referirt ferner, daß der erste Jünger S. Zewi's, MosePinheiro (s. o. 427) und mehrere Andere, welche von ihm das „Geheim-