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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

Iinda 4s Israelis xu6Iiss 4s4ieavit. In der Erklärung an Cromwell unddas Parlament bemerkte Manasse ben Israel ganz ohne Scheu: LI^ ssooudMotivs is, beeauss tlis opinion ob mau/ Oüristians sn4 mins 4o soneurllereiu, tliat ivs botl, dslisvs, tllat tl,s rsstoring; tims ok our Nation intotlisir native oountrzi is vor/ nsar at Iran4. Dieser Punkt muß ins Augegefaßt werden, wenn man den messianischen Taumel erklärlich finden will, derfast die ganze Judenheit und auch Christen ergriffen hat. Die Juden wußtenallerdings nichts von dem Apokalypsen-Jahre 1666, sie hielten sich vielmehr andas messianische Jahr im Sohar 1648 (I, p. 139 b): -,bso,

bann MS'0 omon IV'M . . p.nvnpo Poop 'I»o bo pv'p 1>0I> . . P,V nvve« NM2NVLV bn . . I.onnn bu S'M '.1 NINV N"M.N a^o^'L'2 0:i W'U

^Die Stelle ist wahrscheinlich im Sohar interpolirt; denn Mose de Leon gabeine seiner Zeit näher liegende messianische Zahl an (s. B. VII g, S. 438); alleinsie wurde von den Kabbalisten, d. h. von Allen, als echt angesehen, und darumist das Jahr 1648 mit Spannung erwartet worden. Das messianische Jahr1666 dagegen ist ohne Zweifel erst aus christlichen Kreisen zu den Judenoder richtiger zu Sabbatai gedrungen.

4) Sabbatal Zewi hat sich zuerst seinem Kreise 1648 als Messias offenbartund zwar durch das Aussprechcn des DstraArammaton. Coenen berichtetlp. l4i, daß er sich zum zweiten Male in Smyrna 6. Lebet 14. December1665, siebzehn Jahre nach seiner ersten Offenbarung als Messiaserklärt hat, d. h. 1648. Ebenso bemerkt Joseph Levi von Livorno (beiSasportas, x. 38 a) 4. 4. 1667, daß es achtzehn Jahre her sind, seiden, S. Z.in Smyrna wegen seiner messianischen Phantasterei zum ersten Male verfolgtworden sei: I'vmo mwoo ov'no TM n"' m; s. Sasportas p. 2 a: Ivo on.ninm'mno '.n nn nr.n, nrn nwv>v omb ns nns 2 > mo>po o>oa-p. Diese 20 Jahresind von 1668 oder 69 zurückzurechnen. Auch in Quelle III, 5, S. 13.

5) Seine Anziehungskraft bestand 1> in seiner schönen Gestalt, worin die

Quellen übereinstimmen, und auch das vom Editor des Coenenschen Werkesbeigesügte Portrait veranschaulicht sie (das zu den verschiedenen Ausgaben derSchrift liker 4s tribus impostoribus beigesügte Bildnis; ist eine Karikatur);2) in seinem mystischen Wesen, und 3) in seiner angenehmen Singstimme. Erpflegte, was noch nicht bekannt ist, sogenannte mystische Lieder auch in nichthebräischer, d. h. spanischer Sprache zu singen. Nathan Ghazati erzählt vonihm in ov'm.n sooo (ms. Halb erst. Bl. 80 v.): nm . . (m^o) ibn ovvp bpi

ipro ll'wip vvp n'v nwvD. Coenen erzählt noch etwas Frappanteres:

daß Sab. Zewi ein spanisches Liebeslied zu singen und es auf das Hoheliedin mystischer Deutung anzupassen pflegte; (x. 37) ist das Lied mitgetheilt:sonßü 1,^ esu Lxaensclr Oisdsüsn ...

Opülimmsnds op esn ksrAÜ,

Ln nsdsrdalsnds in ssn Vals^,

Ontmostts ielr blslissslds,

Os Ooektsr van 4sn ILs/ssr,

Oovslgus guam n^t 4s banvs,

Van liasr 4s ^asseksn.

Oasr asnAssielits ,vas kllnlrsnds,

^Is sen ckesAsu,

Oasr oo§I,-Isdsn als stolsn boAS,llasr lippisn als ooraslsn,

Oasr VIssssI, als LIsIeü eto.