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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

Nathan's Schwindeleien gedichtet unter dem Titel: nuv -:r. Diese Satyre istin der Almanzischen Bibliothek und in der Günzburg'schen Sammlung hand-schriftlich enthalten sieht nach 4 HSS herausgegsben von M. Mortara in-n 7p p::p, Bd. I (1883), S. 101128. Vf. sind Immanuel und sein BruderJacob Francess. Diese vorsificirtsNelation enthält aber nur das Allbekannte; einigewenige charakteristische Züge sind in Prosa zu Ende der längeren Gedichte angefügt,sdas. (S. 133136) unter dem Titel i-mpr 'mp.n ;.iu mov- iL-pL awo abgedruckt s

3) Eine Art Zeugenaussage ehemaliger Sabbatianer nnp oriorHrai-o, abgedruckt in Emdens mnipn rnin,p. 25 a 26,. Lemberg, 1878, x. fg.

4) Kurzer Bericht des Tobia Ko Heu Rofe in seinem Werke

I. 6. Derselbe war zwar bei Sabbatai's Auftreten noch jung, aber er hat späterin Italien und der Türkei mit vielen Personen verkehrt, die unmittelbare Zeit-genossen waren und war ein nüchterner und wahrheitsliebender Berichterstatter.

5) Kurzer Bericht eines Italieners, Salomo Korfu, mit den Anfangs-worten p'is maia.i nfm. Dieser Bericht enthält Manches, was in der anderenQuelle nicht erwähnt ist. Rabbiner I)r. N. Brüll in Frankfurt a. M. hatdiesen Bericht aus einer Handschrift edirt unter dem Titel wr mar' r>n)ic>(Wilna I879> und mit Anmerkungen versehen. Er hat auch den Namen desVers, ermittelt (das. S. 12). Der Bericht scheint erst zur Zeit der ChajonschenWirren entstanden zu sein, um 171415. Dieser Bericht enthält a) Sabba-tcn's Biographie (p. 13 fg.); d) Schreiben eines Polen, Salomo aus Lublin,eines fanatischen Anhängers Sabbatai's (x. 18 fg.); a) Huldigungsschreiben,welches die drei italienischen Gesandten für Sabbatai Mitnahmen (p. 20 fg.);ä) Schreiben an Nathan Ghazati <x>. 22 fg.)

6) Die beiden ausführlichen Relationen, die Emden an die Spitze seinesnmipi nun gestellt hat: nur- 'rr rn>r iwo und nou, können nicht als Original-berichte gelten, sondern sind aus dem holländischen Bericht von Thomas Coenen(o. S. 420 fg.) entlehnt. Die zweite hebräische Relation giebt sich ausdrücklichals Auszug aus :x>7 -war, pnpr-i; nur sind die Details, die Coenen gab, weg-gelassen und die Färbung ist verwischt. Die erste Relation giebt sich zwar alsselbstständige Arbeit eines Amsterdamers aus, der verschiedene Nachrichten zu-sammengetragen und auch Partien von Ex - Sabbatianern ausgenommen habenwill; allein der Inhalt ist ebenfalls größtenthsils Coenen entlehnt.

7) Die Schrift nm:7n pp iwo oder rnp-nim zähle ich nicht zu den Quellen.Es ist ein erbärmliches Machwerk und enthält lauter Ungereimtheiten, roman-haft zugestutzt. Jost hat sich von diesem Machwerke in der Geschichte des Juden-thums geradezu narren lassen und dadurch die Leser irre geführt. Auch dasLied von Jakob Tausk, Prag 1666vom Maschiach" in jüdisch-deutschemJargon ist ganz werthlos. Man sollte doch endlich einmal aushören, diese undandere Libellen, wie die ausführliche Relation von dem neu entstandenenPropheten (o. S. 421) oder einzelne Flugblätter als wichtige Quellen aufzu-führen und Novizen oder Bibliomanen zu mystificiren.

Aus der kritischen Vergleichung der Angaben in den authentischenQuellen lassen sich die Züge dieser so überraschend um sich greifenden und nach-haltigen sabbatianischen Bewegung und besonders ihr allmäliges Wachsthumtreu zusammenstellen.

1) Sabbatai Zewi's Geburtsjahr. Die meisten der genanntenQuellen setzten sein Geburtsjahr m 1626. Die Apokalypse (II. 4 undSasportas x. 11 rr) läßt dieses Jahr geradezu verkünden: 'ar wi-mh ihn p .immore- urpn r'evm omr. Nur hin und wieder hat eine Quelle 1625.