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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Note 2.

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Nachwort geschrieben'). Da er »och August 165 » in Salä war (Hsspx.Xo. 3 : >)nc> .ns ii>2>2 w'i'i'x'i 'v>>, so fällt seine Uebersiedelung nach Amsterdamzwischen 1650 51 . David Franco Mendes tradirt eine sonst nicht bekannteinteressante Notiz") in der hebr. Biographie Manasse ben Israels: Sasportashabe Manasse ben Israel nach London begleitet, als dieser wegen Zulassungder Juden unterhandelte (blsassf, Jahrg. 1788 , p. 169 : ()n2e» p iwvo) '2>ix"i o"nl22iooc> 2px> 2"2i>22 1221 22121 2011 ox i>)n. Daraus ließe es sich er-klären, daß Sasportas später in London von der neu angesiedelten Gemeindezum Rabbiner berufen wurde. Denn das Factum steht fest, und läßt einenRückschluß machen auf die Zeit, wann sich eine Gemeinde in London zusammen-gefunden hat. Bekanntlich konnte Cromwell 1657 nicht die Zulassung derJuden durchsetzen, und man hat nur eine vage Nachricht, daß Karl II. Judenden Ausenthalt gestattete. Aus biographischen Momenten Sasportas' läßt sich dasJahr fixiren. Denn dieser war 1664 bereits in London. Lssxp Ho. 4 (bis)ist unterzeichnet: oxx> . . ouiii) 10 .. ri'2'2 'rM2i. . mono 'o 12 0121 2202 01111d. h. Abschnitt N-'I '2 zwischen 3 .- 8 . Elul Ende August 1664 .Die folgenden 2 Ilespp. an Isaak Nahar sind ebenfalls aus London datirt,aber ohne Jahresangabe. Daß er aber wirklich zum Nabbinen in Londonerwählt worden ist, theilt er selbst mit lAntisabbatiana, p. 4 b). Er beklagtsich nämlich über die Perfidie Isaak Nahar's, der ihm abgerathen, das ihmangstraqene Livorner Rabbinat anzunehmen, weil er selbst darauf aspirirt Habs.Ihm, Sasportas, sei es aber gleichgültig gewesen, da er das LondonerRabbinat vorgezogen habe: v-'x>>2 . .. .0111 (112,i>2 x"p) >2in 112L-V (21) xi2>) xi>e->12'2.1 >2>x2 11L" N222N1 122) pri ') 1'1 n) Ii'-x '1)2 1I2N21 . . . .22') 12)) N 2 e>

. . '1 '122! 2L'V 1N-2 >122-21 2»n 12.1>21 N2 2P 222 lll'bx >l22xi:e- c>'221l2)122.21 111»2 >1'2 INI >11N 2>01. (Auch das. 16 b). Also im Sommer 1664 warer bereits in London und blieb daselbst bis zum Ausbruche der Pest. DieseSeuche, welche 7000 Einwohner hinwegrasfte, brach gegen Ende 1665 aus.Um diese Zeit verließ Sasportas mit seiner Familie London. Er war alsomindestens einen Theil von 1664 und einen Theil von 1665 dort Rabbiner.Denn beim Eintreffen der ersten Nachrichten von den sabbatäischen Bewegungenin Smyrna (Monat Ilislsrv November 1665 ) war er bereits in Hamburg(Antisabb. Ans. und p. 7 b).

In Hamburg war Sasportas während der mehrjährige» Wirren des Sab-batärsmus. Rabbiner war er aber daselbst nicht, weil er, wie cr selbst sagt,kein Joch tragen mochte: Laspp: Xo. 21 cl. ä. 1668 gegen den dortigendeutschen Rabbiner: ^iin >i>ix ni>L' ox^n». . . >m nun >21 :ni>2 212x2 n 2 >>v-'x 2 (auch das. No. 41 , 70 ). Aber er hatte so viel Autorität, daß seinevon Hamburg aus gesandten fulminanten Briefe gegen Sabb. Zewi mit be-sonderem Respekt beachtet wurden. In Hamburg vollendete er auch, wie es

') Aus diesem Nachworte erfahren wir etwas mehr von seinen Leiden,als aus der stylistischen Verschwommenheit in der Einleitung zu oxx> '1. Ersagt darin: >22>2e'ii (in2in) >12)02 p2n>> >em2 ix>-2 ninev 112x0 i>2 2v'no in >2 >n>122x1 22 p 1 l)')l 22!2 1x2 >2212 > 1 ')l >)x 12x2 >P 1021 212121 1 NW 221 2 >x 2 11 'NII 11 N 2. . . . '121 2222 UM 22 N 2 >x 1)211121 2 >x) ' 1 N 21 L>) 22 x >2 122 p! 2 .

") Derselbe Schriftsteller hat noch eine andere Notiz: daß ein Zwist zwischenManasse ben Israel und Saul Morteira ausgebrochen ist (das. x. 168 ): 11^22.2x1 '022LI 1P1U121 LM : . 12"2!-1>2 >l) 2 mv' . . 1221 ^'21 ('22" '2 '>2 Po) N'2 12x2 2">12iv>2 ci2L> 1>2V. Auch gegen Sasportas war Morteira unfreundlich und, wiecs scheint, hochfahrend, s. dessen Ilespp. Xo. 10 und 17 .