Note 2.
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probation zur zweiten Amsterdamer Edition von Isaak Levi's um von 1697gegeben. Dem ist aber nicht so, sondern das Erste enthält nur Allgemeinesüber Leiden und das Letztere fast gar nichts. Die Hauptquellen für Sasportas'Biographie sind seine eigenen Schriften, namentlich seine Responsen 8>-m,ferner seine Correspondenz gegen Sabbata'i Zewi (wr rm-r, Antisabba-tiana) und einzelne Notizen von Daniel de Barrios in seinen verschiedenenSchriftchen. — Zunächst etwas über den Namen Sasportas. Er stammt voneinem Städtchen, das Lsisportas gelautet haben muß^ Daher nennt er sichöfter wir-a pinn (Ilssxx. Xr. 21, 63, ^ntisaloiiÄtiana p. 31 a). Im
Verlaufe wurde der Name Seisportas in Sasportas verändert und auchin Saportas und Saporta gekürzt. De Barrios sagt es deutlich (inIlistoriu universal iluäa^oa, x. 17). Hcan^aron los Lasportas c)ussl alxunos llaman Laportas. In einem Gedichte I Sasportas' zur kabbä-listischen Schrift vip lautet das Acrostichon nir-nou-. Daher stammen dieNamen Samuel Saporta, Chanoch Saporta, soaliAsrana, II, p. 548:I,a lainillo Laporta äs kloiitpsllier, oriAinairs ä'IlspLAus. On Iss sonp-yonna äs lilarranislne.
Die Sasportas waren in Nordafrika sehr angesehen. Jakob Sasportasgiebt selbst an, er stamme von Nachmani im Ilten Gliede ab (lissxx. Xo. 24gegen Ende): in ^ irm 8": up, min. Er selbst war aus Oran,
wie er sich im Index nennt: i'p MLi.iü p.n.in p Sein Ge-
burtsjahr ist weniger bekannt als sein Todesjahr. Das Letztere giebt sein Ver-wandter Salomo Sasportas in einem der Hymnen seines Werkes mipwan, nämlich 4. Jjar nwi nm> in n d. h. 1698 sVgl. M. S-, XXX, 552).Sein Geburtsjahr läßt sich nur annäherungsweise aus einigen Momentenseiner Biographie eruiren. Es ist möglich, daß er identisch ist mit dem änliü^nportus oder Saportas, welcher mit der Familie Cansino um dasDolmetsch-Amt für die spanische Krone coneurrirt hat. Oran gehörte nämlichzu Spanien, und eine Familie Cansino wurde daselbst seit Karl V. vom Vaterauf Sohn und Enkel als Dolmetsch für die Mauren besoldet. Im Vorwortezu Mose Almosnino's Xxtrsmos ^ Orunässus äs Oonstuntinoxls(mit spanischen Lettern von Jakob Cansino, Madrid 1638 edirt) wird einBrief des Königs Philipp IV. vom Jahre 1636 mitgetheilt, worin es heißt:die Cansinos haben über 109 Jahre das Dolmetscher-Amt innegehabt. Nachdem Tode des Aaron Cansino (st. 1633) habe der König Jahü Oaportasdamit betraut. Da aber Jakob Cansino, Aarons Bruder nach Madrid anden Hof gekommen, die Verdienste seiner Vorfahren um die spanische Kronenachgewiesen und petitionirt habe, ihm dieses Amt zu übertragen, habe derKönig ihn zum Dolmetsch mit 25 Scudo's (Thaler) monatlichen Gehalternannt. Der betreffende Passus lautet: Dl 1!s)-. I^or c>ns.näo xor talls-oimenäo äs ^.rou Oausluo, lingus intsrprsts, ^us tu sn las plu^nsäs Oran, üiLÜ wsrssä ä äaliü t^uportas ässts otisio purngus Issirvissss von ei susläo o)us tsnia, ^ xorgus äasoli Eunsino, lisriunnoäsl äislio ^.ron, c)us von oräsu mio visno ü ssts Lorts ü sosns äs iniservioio, rns Iis. rsprsssntaäo sl äsrsolro csns tisns ü ssts otisio por'avsrss vontiuunäo sn su lamilin äs inas äs oisn uüos a. ssts xnrts sus-essslvameuts äs pnärss a. Infos. Darauf nahm der König Jahü Saportasdieses Amt und übertrug es 1636 auf Jakob Cansino. Gegen die Identitätvon saportas und Sasportas und vonJaho — Jago und Jakob wirdman nichts auszusetzen haben. Wenn diese Amtsentsetzung Jakob Sasportas'