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Geschichte der Juden.
Daniel de Oliver y Fullana und Sainsch waren wohl seine intimerenFreunde; beide waren um diese Zeit, 1667, bereits in Amsterdam. Von I.S. Arias findet sich.übrigens auch eine Dssiina in de Barrios I?Ior äs ^.xolo,gedruckt 1665.
Zu den genannten neuhebräischen Dichtern lassen sich noch einige hinzu-zählen. Zu Leons Psalmenübersetzung hebr. Enkomien von: Josia Pardosvgl. Kayserling das. 85^ und Elia Leon sdas. 57^ und zerstreut in de BarriosSchriften von Abraham Lopez Arias sLarrios, insiAns z-es. äs loskintos, p. 56j, Joseph Franco Serrano jdas. lOOj, David Nunez.Es sind, wie die Gedichte von Oliveyra in rnwiL-, durchweg Gelegen-heitsgedichte, ohne poetischen Werth. Sie sind meistens nach spanischen Musternversificirt, entweder in Sextinen oder Oktavs riins oder in Osoimas(Zehnversen) oder endlich in So nett form. Penso's Drama nimmt sich nebendiesen Pfuschereien wirklich wie ein Meisterwerk aus. — Zum Schlüsse sei nocherwähnt, daß Penso's letzte Schrift: Iclsas posiblss äs gus ss soinxons unenrioso rarnillsts äs kragrantss. tiorso, Antwerpen 1682 erschien. Er magdemnach jung gestorben sein. In Italien war er wohl nicht dauernd, sondernnur einmal nach dem Ableben seiner Mutter 1679, die wohl zufällig in Livornowar und dort starb.
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Jakob Sasportas und die Trreira'a.
Jakob Sasportas war zwar keine glänzende Persönlichkeit, aber da er ineiner Zeit der Schwächlinge ein Mann und in mehrere geschichtliche Vorgängeverflochten war, seine Biographie bisher nichts weniger als richtig dargestelltwurde, so verdient er eine monographische Untersuchung *). Wolf (Lidlivtli.III. x. 531)giebt zwar an, Sasportas habe Mehreres aus seinem Leben im Vor-worte zum Bibelindex für den Jerusal. Talmud und in der Ap-
*) sJn dem der Bibliothek des jüdisch-theologischen Seminars zu Breslaugehörenden Exemplar der ri"o', welches der selige Verfasser bei der
Abfassung seiner Geschichte benutzt hat, fehlen, wie D. Simonsen in derFestschrift zum 80. Geburtstag M. Steinschneiders, S. 168, richtig hervorhebt,vier unpaginierte Blätter der Einleitung, auf welchen Aharon, der SohnJacob Sasportas', einen Abriß des Lebens seines Vaters giebt. Nach denMittheilungen, die Sam. Wiener aus diesem Vorwort (in der ZeitschriftJahrgang 1894, Nr. 203 und 245) gemacht hat, gebe ich hier in Kürze dieerforderlichen Berichtigungen und Ergänzungen zu dem obigen Texte: JacobSasportas wurde 1610 in Oran geboren. Im Alter von'24 Jahren wurdeer in Tlemsen, Marocco und Sale Rabbiner. Wegen ihm angedichteter Misse-thaten ins Gefängnis geworfen, entfloh er und entkam nach Amsterdam, woer sich 1652 bereits befand.. 1659 beriet ihn der maurische Fürst Benbuquernach Afrika zurück, damit er in Spanien Hilfstruppen für ihn erbitte. 1664wurde er in London Rabbiner und flüchtete von dort 1665 vor der Pest nachHamburg. Hier blieb er bis 1673 und folgte in diesem Jahre einem Rufe alsRosch-Jeschiba der von den Gebrüdern Pinto gestifteten Lehranstalt Kether-Thora. Von hier ging er 1675 als Dajjan und Rosch-Jeschibah nach Livornound kehrte 1680 als Rosch-Jeschibah an der Lehranstalt Ez Chajjim nachAmsterdam zurück. Nach dem Tode Isaak Aboabs (27 Adar II 1693) wurdeer dann Rabbiner und Moreh Zedek der portugiesischen Gemeinde und starbam 15. April 1698.)