Note 1.
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upparstmt: ras dnänsum non ssbs. Darauf hin, und weil er zwei Christenvon der Annahme des Judenthnms abgerathcn, sei er znm zweiten Male ge-bannt worden. Das Alles kann im Verlaufe des Jahres 1633 stattgefundenhaben. Im ersten Bann blieb er fünfzehn Jahre: nnnis gninäsoini g'nintrnnsnotis, gmilous nb iilis sspurntns sZsrnin. Folglich ist er 1618oder gar 1617 zum ersten Mal in den Bann gethan worden: Ibngus sx-LonunnniLs.bu8 SUIN und zwar, wenn man den Zusammenhang beachtet, nichtlange nach seiner Ankunft in Amsterdam. Wenn er auch damals sein Buchgegen den Rabbinismus zu schreiben anfing, so dauerte es doch mindestens5 Jahre bis es gedruckt wurde (1623 oder 24). Dadurch fällt der allgemeinangenommene, oben angegebene Calcul.
Als er in Amsterdam eintraf, war er mindestens 25 Jahre alt, denn indiesem Lebensalter war er noch in Oporto und bekam das Schatzmeisteramtan einer Collegial-Kirche: Onin nnnnrn nZsrsrn viAS8irnu.ni gniinbuin . . .irnxstrnvi losnstioinin. Aber er giebt nicht an, wie lange er dieses Amt innshatte, als er sich entschloß, nach Amsterdam auszuwandern. Mindestens lagein Jahr zwischen beiden Vorgängen. Ziehen wir von 1617, dem Jahre seinerAnkunft in Amsterdam, 26 Jahre ab, die Jahre seines Alters bei seiner Aus-wanderung, so ergiebt sich 1591. Er wäre demnach um 1591, vielleicht nochfrüher geboren und ungefähr 49 Jahre alt geworden. Denn wenn er im zwei-undzwanzigsten Lebensjahre am Katholicismus zu zweifeln anfing: in ändiuinvoonvi (ncoiciit tios inilii oiron viZssiinnin ssaunänrn nsts-tis nnnnna)und doch drei Jahre später ein halb und halb geistliches Amt annahm, so kanner auch nach der Uebernahme des Amtes mehrere Jahre gekämpft haben, biser sich entschlossen hat, dieses aufzugeben und die gefahrvolle Auswanderung— wie er selbst schildert — anzutreten.
Aus diesem, wie ich glaube, unerschütterlichen biographisch-chronologischenCalcul ergiebt sich auch, welche Amsterdamer Chachamim bei da Costa's Bannungbetheiligt waren. Der erste Bann fiel 1617 — 1618, damals war noch JosephPardo Haupt-Chacham, der erst am 10. Oct. 1619 starb. Neben ihm sungirteIsaak Usisl. Zweifelhaft ist aber, wer ihn zum zweiten Male 1633 in denBann gethan hat, da damals die Amsterdamer Gemeinde in drei Gruppengespalten war und ein Gesammt-Rabbinatscollegium sich erst 1639 bildete. Diedrei Chachamim waren damals 1633: Saul Morteira, Manasse BenIsrael und David Pardo. Da man nicht weiß, zu welcher Gemeinde-gruppe da Costa gehört hat, so ist der Autor des zweiten Bannes gegen ihnzweifelhaft.
Noch ein Punkt ist zu erledigen, der an sich gleichgültiger Natur ist, aber,weil die dramatische Poesie ihn benutzt hat, besprochen zu werden verdient.Da Costa giebt an, sein delatorischer Neffe habe ihn am Leirathen gehindert,indem er ihm den zweiten Bann zugezogen hat: l8ts irnxsäivit nnxtin8, gunsgain gs-rn srnin oontrnatnin8, lioo snirn tsmxu3 oriintns srnin nxors.Heißt das, er sei überhaupt damals noch ledig gewesen, oder er sei Wittwergewesen? Erinnern wir uns, daß dieses ins Jahr 1633 fällt, als er bereitsein Vierziger war. Sollte da Costa so lange Junggeselle geblieben sein? ObWittwer oder Jungeselle, keinesfalls ist ein Mann in den vierziger Jahreneine passende Figur für eine tragische Liebesrolle. — Aus seinem sxsnixlnrtnunnnns vitas und seiner älteren Schrift macht er nicht den Eindruck, daß erein klarer Denker oder ein Mann von festem Willen gewesen wäre.
Grnetz, Geschichte der Juden. X. 26