biner war David Nieto in London (geb. Venedig 1654 st. 1728 *).Er war auch Arzt, verstand Mathematik, war geschickt genug, dasJudenthum gegen Verunglimpfungen in Schutz zu nehmen, und schriebneben vielen Plattheiten auch manches Vernünftige. Eine sehr be-deutende Erscheinung war endlich der italienische Rabbiner Je hu da
7"m '7 ; 2 >: 7"7 — 1688. Darin wird Chisk. da Silva als bereits verstorben,sein Schwiegervater dagegen als noch lebend angeführt: . . zurr, ni>L'L' nnn .i-un
7:22" 7:27 >727 o"^7 7ir2L' i:p: .11: >2n7v >277» "r> i>7:27 277
7"7^ 7^217 -,7,27 1277 . . . 2772. Folglich starb CH. da Silva wohl kurz vorNissan 1698. In den Nachträgen zu n"u 7"s verbunden mit a»7 272 (Amsterdam1708) bemerkt sein Sohn David im Vorwort, sein Vater habe nicht dasvierzigste Lebensjahr erreicht: 2'p27N7 7pL^i .... 77:72 pr- 727,22p'27 n7; folglich war er um 1659 geb. Nach Asulai (s. v.) habe er erst im 20tenJahre Livorno verlassen, d. h. um 1679. Gegen 1689 ging er als Sendbotenach Frankia, d. h. Europa; er hat also in Jerusalem nur etwa ein Jahrzehntgeweilt. — Da Silvas selbstständige Art, die Ritualien im Lslruloliau ^.ruolrauszulegen und zu decidiren, ist Kundigen bekannt. Er hatte keinen Respektvor Autoritäten, und zieh sie öfter, und zwar sogar Joseph Karo und Mose Jsserles,des Jrrthums. Vergl. wir, zu ckors Osa (No. 309, Alb): ounnnn 721 7272 . 72 -7:2 :p 2 . Er stellte den Grundsatz auf, daß die Rabbinen nicht befugt seien, neueErschwerungen auszuklügeln, wenn sie nicht im Talmud begründet seien: :-7 pn
7:2^77 272:2- 77N . . 2-777 ::i> PN . . . 712772 722 n^2- 7272 2'7P72 717>2 .7i!2i>
(das. No. 87 8 7; No. 307 Z I; No. 32 Z 6; No. 58 Z 16 und öfter). Sogareine im Talmud begründete Erschwerung (> 72 : 27n) hob er unter Umständen auf(das. No. 115 Z 6). Deswegen wurde da Silvas Buch in Kairo kurz nach demErscheinen desselben (1691) verketzert, auf Anregung zweier Fremder (wahr-scheinlich palästinensischer) Rabbinen. Vergl. Nssxx. Abraham Levi ( 2 - 77 : , 1:2I. x. 122, No. 3): 7"' 7IU 7p 1°2 22 m . . . nrw ->'77 7:77 P 272 nriwr 7:7 N72ip'i-17: °?p 7 P 17 727 t- 1 : 12 s- ;v7 7722 inrs . . 2-7^27 7227 nrr: . . 277 i'i-> . . . .1-2P1 . . . >2,2 7'277 7p 2'N 7272 7P22 I'7p 2 . 72 : . . . ->O1' 7'2 ::'27 7p: . . . 7.7'72>'.7727 . . . 272207 77s>p: . . . .777N P7N2 2'U22:.7 (2227 22 ) 2'7: 2:1 7U72' '.'227p:22 :pp>2 2'7r2 72 2'N22:>7 1'7221 . . . 7,7222 n7l U7'::2 N7 7272.7 2272 7> 7:72'1272: . . . P2P .7N'7^2 ns: 'N7P 7N'7P n7 >77 7222 27N N7P' n72 . . . 12'777: 171:1....;:727'2271.... 777N P7U2 2'N2'2:.7 2.11 7'P7 '227 72 72 12.77: II 722277
07'7P 1 ! 72227 2'i>2p2 llvn. sVgl. G. I. Michael, 2"77 7M, S. 372, Nr. 835.)
st S. über ihn Wolf III. x. 203 sg.; III. x. 809 fg.; Steinschneider,0. lö. Nr. 4834; außer den dort ausgezählten Schriften verfaßte Nieto (nichtNeto) eine sehr scharfe Replik gegen eine Jnquisitionspredigt des Erzbischofs vonCranganor, Diogo da' Assunciäo Justiniano (des Sohnes einer Fisch-hökerin), die jener vor einem Auto da Fs in Lissabon 6. Sept. 1705 gehaltenhat. Diese geschmacklose, gelehrt angelegte Predigt erschien in Lissabon in dem-selben Jahre. Darauf erschien Turin 1709: Idspussta äs Lsrmou, portugiesisch;angeblich Villa.-Uranos, gedruckt (wohl London), ohne Jahresangabe einespanische Uebersetzung derselben. Im Anfang heißt es: xor sl arrblror äs lasnotioias rsoonäibas äs la ingulsioiou (äs Rossi Lidliot:. srräaioa auti-odristiaira Uo. 117), Vers, dieser Schrift: war eben Nieto (s. o. S. 248 An-merkung 1.) sVgl. Kayserling, vidi, ss^aü.-portuZa.-suäaisa S. 77 f.)
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