Die Metzer Gemeinde.
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Auch an einem andern Punkte des christlichen Europa zeigte sichfür die Juden Schatten mit Licht vermischt. Um dieselbe Zeit, alsdie Juden aus Wien ausgewiesen wurden, tauchte gegen die Judeneiner französisch gewordenen Stadt die alte, lügenhafte Anschuldigungauf, welche weitreichende Folgen hätte haben können. Sie ist wegeneiniger Umstände erwähnenswerth. In der Stadt Metz war seiteinem Jahrhundert aus vier jüdischen Familien eine ansehnliche Ge-meinde herangewachsen, und sie hatte seit dem Ende des sechzehntenJahrhunderts bereits einen eigenen Rabbiner. Die Metzer Judenführten einen so guten Wandel, daß König Ludwig XIV. öffent-lich seine Zufriedenheit mit ihnen äußerte und ihre Privilegien er-neuerte. Aber da Metz damals noch ein deutsches Bürgerthum hatte,so gab es engherzige Zünfte, und diese wollten durchaus die Judenin ihrer Hantierung beschränken. Mit ihrem Gesuche bei den Behördenabgetviesen, fachten einige unter ihnen einen glühenden Haß gegen dieJuden au. Ein Bauer hatte ein Kind verloren und rasch wurde dieNachricht verbreitet: die Juden hätten es getödtet, um mit dessenFleisch Zauberei zu treiben. Gegen einen armen Hausirer*). RaphaelLevi, wurde besonders die Anklage erhoben; er wurde eingezogen,und obwohl das verlorene Kind todt im Walde gefunden wurde, sohob dieser ^Umstand die Anklage nicht auf, wälzte sie vielmehr auf dieganze Metzer Gemeinde, als wenn sie den Leichnam dahin gebrachtund versteckt hätte. Papierstreifen mit hebräischen Buchstaben, welcheRaphael Levi während seiner Haft beschrieben hatte, dienten als Be-weismittel seiner Schuld. — Ein getaufter Jude Paul du Valliö(Vallier, ehemals Isaak), Sohn eines in der dortigen Gegend be-rühmten Arztes, übersetzte mit noch einem andern Täufling die be-schriebenen Streifen zum Nachtheil des Angeklagten.
Du Valliä war geradezu in den Schoß des Christenthums ge-lockt und in einen eifrigen Feind seiner ehemaligen Glaubensgenossenverwandelt worden. . Er war ein guter Sohn gewesen und von seinenEltern angebetet worden. Er war auch ein frommer Jude gewesenund hatte zu zwei Versuchern, die ihn zum Abfall vom Jndenthumhatten bewegen wollen, geäußert: er würde sich eher verbrennen lassen.
aa Zsutsiu uostraiu, guas iutsr tot UL tautos . . laborss . . lluo ao illuoVLMri oogitur, inuurusris dsusüoiis xrossgusris, aoouruulas atgus oustoäis.Iiuiuo palaui auäso äiosrs, saru uostraru Zsutsru . . . uuUibi tsrraruiuluasora bsustloia-, tutiorsra xortuiu, lastiorsiu paosru, guaiu. sul> urubraaiaruru Oslsituäiuis Naas iuvsuisss. Diese Widmung datirt vom Jahre 1687.
S. Beguins, Nachrichten in Rsvus Orisutals II x. 454 sg. Lulpllsursousil äss lois oouosruaut Iss Israslitss sto. p. 172 fg. ^.roluvss Israslitss1841 x. 371 sg., 417, 483, 607; 1842 x. 14 fg.