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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Christliche Mystiker.

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äußerer Anflug und that seiner Wundergläubigkeit keinen Abbruch.Glücklich machte ihn daher das Schreiben eines christlichen Schwärmersaus Danzig an ihn, welches mit Ueberzeugung die Hoffnung der Judenauf Wiederherstellung ihres ehemaligen Glanzes aussprach. JohannesMochinger, aus einem alten Tyroler Adelsgeschlechte, der in denStrudel der Mystik gerathen war, schrieb an Manasse Ben-Israelunter Lobeserhebung über dessen Gelehrsamkeit:Bon mir mögestDu wissen und überzeugt sein, daß ich Eure Glaubenslehren gebührendwürdige und mit anderen Glaubensgenossen eifrig wünsche, daß Israelendlich vom wahren Lichte bestrahlt werden und sich des alten Ruhmesund Heiles erfreuen möge" *). Später trat ein anderer deutscher Mystikeraus Danzig mit dem kabbalistischen Chacham von Amsterdam in Ver-bindung: Abraham v. Franken berg ^), ein Edelmann aus derGegend von Oels (Schlesien), ein Jünger Jakob Böhme's. Diesersagte ihm rund heraus:Das wahre Licht wird von den Judenkommen; ihre Zeit ist nicht mehr fern. Von Tag zu Tag wird ausverschiedenen Gegenden Wunderbares gehört werden, das für sie ein-treffen wird, und älle Inseln werden mit ihnen jauchzen." In seinernächsten Nähe hatte Manasse zwei christliche Freunde, welche enthu-siastisch für Israelis Glorie schwärmten: Heinrich Jesse und PetrusSerrarius. In Frankreich lebte damals im Dienste des HerzogsCondä ein Schwärmer eigener Art, Isaak laPeyräre aus Bordeaux,ein Hugenotte, vielleicht gar von jüdisch-marranischem Blute. Er hatteden drolligen Einfall, daß es noch vor Adam Menschen gegeben habe,von denen alle Völker mit Ausnahme der Juden, abstammten (Präa-damiten). In einem Buche, das er darüber schrieb (1655) und dasihn in die Kerker der Inquisition brachte, legte er den Juden großeWichtigkeit für die Zukunft bei. In einer anderen Schrift:BonderHeimkehr der Juden" (Rappel äes äuiks) setzte Isaak la Peyrereauseinander, daß die Juden von allen Enden der Welt aus ihrer Zer-streuung berufen werden müßten, nm zeitlich in das heilige Land zurück-zukehren. Der König von Frankreich, als ältester Sohn der Kirche,

Z MochingerS Schreiben von 1636 zu Ende von Felgenhauers bonurn.nunoiuin Israsli p. 160. Er schrieb auch äs noiniiiibns Ost Usbraäeis,bibliois sb Rabbiniois.

2) Bei Felgenhauer das. p. 97 Brief von 1643. Er sagt: Oravissirna ebxrotunäissiins, aroans, novissiranra nsgus bsrnpus apuck cknäasos sunbrsoonäita.

Usbrasi babsnt kontss,

Elrasoi rivos,

läatini paluäss.

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