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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

von ihnen wollte um diesen Preis sein Leben erkaufen; gegen 1506wurden unter den Augen der polnischen Edelleute gemartert und hin-gerichtet (4. Tamus 24. Juni^). Nur zehn Rabbiner ließen dieKosaken am Leben, um große Summen von den Gemeinden zu er-pressen. Die Polen traf aber sogleich die Strafe des Verraths. DesBeistandes der Juden beraubt, wurden sie von den Kosaken angefallenund mit Hohn getödtet, da Wortbrüchige nicht auf Treue rechnenkönnten. Dieser traurige Vorfall hat wenigstens die gute Seite gehabt,daß die Polen seitdem durchweg auf Seiten der Juden blieben undim Verlaufe des mehrjährigen Krieges sich nicht von ihnen trennten.

In derselben Zeit war eine andere Haidamak-Horde unter einemFührer Hodki in Kleinrußland eingedrungen und richtete ein grausigesGemetzel unter den dort wohnenden Gemeinden in Homel, Starodub,Czeruigow und anderen (östlich und nördlich von Kiew) an. DieJuden von Homel^) fallen am standhaftesten das Märtyrerthum be-

Das Tagesdatum geben nur Sabbatai Kohen und einige Elegien an.

") Es ist zwar an sich gleichgültig, an welchen Orten die Metzeleien statt-gefunden haben, aber einigermaßen wichtig zu wissen ist es, wie weit sich dieJuden damals in Süd- und Ostpolen ausgebreitet hatten. In fast sämmtlichenjüdifchen Quellen wird ein großes Gemetzel in einer Stadt .i'llin tradirt. Amausführlichsten bei Sabbatai Kohen und in 2«ripn pir. Es ist die Stadt Homel,hieß damals Homelia und liegt bei Starodub, östlich von Kiew, unweitvon Nowa-Belica am Flusse Soz. S. Kohen bei der Erzählung vom Gemetzelin Tulczyn: 1:2»: 'wL'.-i 21' mm? . .. 1122 2-2122 an:' "r . . . ovo >ni .2221

71P122 u-.-iL- u-212 ru'222 .1 in 7i>ip2 . .. rii2'vi riinv 2a> 122 122,2 in 22 »2 2'vpsNM' 2>21'22 227 INN 121p 2'7212 N'2P2 . . 2'212>2 ;rnu '2 . . 21U222 'x 122 PL'2l22

. 2'212>2 2UL'2. Dann referirt S, K. poetisirend den Dialog zwischen den Kanni-balen und. Schlachtopfern. Nathan Hannover erzählt diesen Vorgang kurz beimGemetzel von Lithauen: 22-2 ir-n'p 2p 2-22 pu i-sNu 222 12222 2-212 p-)22

-P22U2 p'^221 2M-222 2.1 , 2N INN 2'N1N'2 12221 21N'NNl22 1P22 22-21

Den Zug gegen Homel hat auch de Grondi bei der Erzählung von der Vorbe-reitung zur Krönungsfeier (p. 97): lutsriin ooustibus Hoälrli (oslsbsrrimiintsr Oosuosos IsNonarii) rnaxiinuva uttulit uuAnasnturn tstsHusntissiiirrisin illis partibus xlsbis Avuseas röllZionis uoorrrsus, guo bustum sst, utuliguot urbss, utpots 8ta,ioäul>, Howslis. st a-Iias psr proäitionsiuin xotsstatsru Hoäirii äsvsnsrint. Das 2'npn pir hat auch dabei einenlangen Dialog, wie S. Kohen; eigen ist bei ihm der Name des Rabbinersnip'Nn 'n, der die Gemeinde zur Standhaftigkeit ermahnt habe. Das ungenauep>n hat auch 2-212, läßt aber darin 16,000 Flüchtlinge und Eingeboreneumkommen (Maskir a. a. O. S. 38 oben). In der Elegie in 2pp> 2221 p> lO dheißt es: vxi' «2 22222 2^:2121 .2'721711 2.12 1222. Nach p>2 2-2 sind auch

in Kiew Juden erschlagen worden, darunter Einer, reich wie Korah. Meinverew. Freund Herr Nissen erinnerte sich eines in Polen cursirenden Spruches:212-27-222 '2 2221 2212 ur.2 21'P2 '2. Das kann sich nur auf die Zeit vor1618 beziehen.