Die polnischen Talmudhäupter.
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Zulösen und wieder zusammenzusetzen. Noch sei genannt aus derBlüthezeit der polnischen Schule: Mose Lima (geb. um 1617 st.um 16731), Rabbiner von Slonim und Wilna, und David b. SamuelLevi in Lemberg (geb. um 1580, st. nach 1666'st. Die meistendieser rabbinischen Schriftsteller verbrämten den Hauptkodex mit neuenCommentaricn, tüftelten noch mehr heraus und bereicherten die rab-binische Literatur mit neuem Ballast. Alle ihre Schriften erlangtennach ihrem Tode eine geheiligte Autorität. Nur hin und wiederäußerten Einige ihren Tadel gegen diese neugebackenen Autoritäten,welche mit ihrer Wucht die älteren und besseren erdrückten, „obwohlsie nur Wissen und Gedächtniß in Verwirrung bringen st". Nichts-destoweniger wurden diese Schriften der „Jüngeren" (^obaronim)tonangebend, ohne welche sich die Späteren den Codex eben so wenigdenken konnten, wie den Talmud ohne Zubehör der Commentarienund die Bibel ohne Raschi's Auslegung.
An Kabbalisten und Mystikern fehlte es keineswegs in Polen,wie sich denken läßt. Wo hätte es in jener Zeit an solchen gefehlt?Mittelpunkt derselben war Simson Ostropol in Polonnoie, derseinen Hausgeist gehabt haben will, welcher ihm die Zukunft offenbartest.Er hatte ihm aber nicht seinen tragischen Tod durch die MordbandeChmielnicki's vorher verkündet. Ein ausgeprägter Kabbalist warferner Nathan Spira, der Pole (b. Salomo, geb. 1585 st. 1633stder Stammvater vieler Kabbalisten, dessen Urenkel eine trübseligeBewegung hervorgerufen hat. Nur brachte in Polen die Verbindungder Nüchternheit und Trockenheit der talmudischen Studien mit derSchwärmerei der Kabbala eigene Erscheinungen zu Tage. — Die ein-seitige Ausbildung eines einzigen Seelenvermögeus, der haarspaltendenUrtheilskraft, auf Kosten der klebrigen hemmte auch die Phantasie,und daher ist in Polen auch nicht eine einzige literarische Erscheinungerzeugt worden, welche mit dem Namen Poesie belegt werden könnte.Sämmtliche Geisteserzeugnisse der polnischen Schule tragen den tal-mudischen Stempel, wie sie auch Alles vom talmudischen Gesichtspunktebetrachtete. Die Jünger dieser Schule sahen fast mit einer gewissen
st Verf. des zu pn s. Finn das. p. 71 .
st Verf. des am '-nu und na Als sein Sohn dem Pseudomessias dieAufwartung machte 1666 , war der Vater bereits über 80 Jahre alt.
st S. Samuel Levi a>'aL .aan: II. Ho. SO. Samuel Aaron Kai-danower (p"La.a2) schreibt: ;a na ':.m i"ui z"L irr: amaian.a an 1:7 cL nast'21N1V2 o'nanna 2'2N ll'2aZ2 ML' a">'M 2'NLNa 2'powa aja>' 'a>2V
.naaiao laxa.a L'aaaa2 L'nann.a 'a . . naaaa namsnst Asulai s. v. st Ueber N. Spiras Tod s. Ben Jakob ^.clckitamm. zuAsulai x. 164 Ho. 18 . Er war der Urgroßvater von Ionathan Eib eschütz.