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10 (1897) Geschichte der Juden von der dauernden Ansiedelung der Marranen in Holland (1618) bis zum Beginne der Mendelssohn'schen Zeit (1750)
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Geschichte der Juden.

Diese betrübende Erscheinung der Ausweisung der Inden aus denbeiden westdeutschen Städten und ihrer Wiedereinsetzung hatte doch fürdie deutsche Judenheit eine günstige Wirkung. Es kam allen deutschenGemeinden zu Gute, daß der Kaiser einmal wenigstens die Unverletz-lichkeit der Juden mit Nachdruck betont und mit Waffengewalt bestätigthatte. Kaiser Ferdinand II., so sehr er auch. Jesuitenzögling undProtestantenfresser war, besiegelte diese Unantastbarkeit der Juden fürdas ganze Reich und besonders für Frankfurt und Worms, als dieBürgerschaft dieser Städte sie von neuem zu quälen gedachtes. Daherkam es, daß der zerstörungs- und blutreiche dreißigjährige Krieg dieJuden Deutschlands nicht so hart traf, wie man erwarten sollte. Sietheilten zwar die Leiden des deutschen Volkes, das, in zwei Lagergespalten, das Schwert gegen die eigene Brust zückte und sein eigenesLand zur Wüste machte. Auch die Juden hatten ihr Theil an denBrandschatzungen, Plünderungen und Verwüstungen, welche die Führerder Landsknechte, die Mansfeld, Tilly, Wallenstein nacheinanderüber die blühendsten Städte brachten. Manche jüdische Gemeindeist in Folge der Kriegswuth vollständig untergegangen. Aber dieJuden hatten wenigstens von dem inneren Feinde nichts zu fürchtenund konnten sich in der Abgeschiedenheit ihrer Ghettos still vor denStürmen bergen^). Die katholischen Heerführer hatten vom Kaiserdie Weisung, Leben und Gut der Juden zu schonen, und diese wurdehin und wieder befolgt, so daß mancher Protestant seine Habe im Asyledes Judenviertels bergen und retten konnte. Freilich war der Beweg-grund für diese Schonung nicht humanes Wohlwollen, sondern finan-zielle Berechnung. Ehe Wallensteiu die Entdeckung machte, daß der

i) Wolf, Ferdinand II. und die Juden S. 29 , Beil. II.

") Allgemeine Nachrichten über den Zustand der Juden während des dreißig-jährigen Krieges giebt es nicht, Juspa Hahn Nürlingen, der sein ritualesWerk >^rix -irn (nach dem Muster Jakob Mölns i»ii 2 ) 1630 beendete, bemerktim Nachtrage x. 166 di ixii m 2>2i 22 12-ipi 221P2 >i °ix 2->2- . . inxi M>>-222 Fxi . 2>ie22i m«p2 222- 122 ii 112p 12-x 121221 >22x >i> 2 p 1121L2 2-112111' NX'- 11'2 112p >12 2 >2.12' 122 1.1 .. . 1221 2p 1l2p1°? 12'LX 'X 1'1 2'2'1

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Dagegen bemeikt sein Zeitgenosse, auch ein Frankfurter, der Kabbalist Naph-tali b. Jakob Elchanan, Vers, des blödsinnigen kabbal. Werkes 122.1 p2p(gedruckt 1648 ), allerdings tendenziös: daß in Folge des Todes des KabbalistenVital Calabrese ( 1620 ) und gerade in seinem Todesjahr mörderische Kriegebegannen, von welchen die Juden hart betroffen worden seien (x. 141 o): 11x11122-x ;-ix2 121 .. . -j'i-is 1-1x2 . . ubipi- n>22 ^2- 121221 1x2 i'ie> 2 p 2»i ii>2e.21,-11 121 2112 li-xl 11P11 1121122 112-11P 1121p 1211 1S2 12'X . . .