er mich noch nicht sprechen könne, daß ich aber auf den Sabbath mit den andernFremden, die ihn zu besuchen hierher gekommen wären, bei ihm zu Tische in-vitirt sey; bey welcher Gelegenheit ich das Glück haben würde, diese» heiligenMann von Angesicht zu Angesicht zu sehen ... Ich kam also am Sabbat zudiesem feyerlichen Mahle und fand da eine große Anzahl ehrwürdiger Männer..Endlich erschien auch der große Mann in einer ehrfurchteinflößenden Gestalt, inweißen Atlas gekleidet. Sogar seine Schuhe und Tabaksdose warenweiß . . . Nachdem man abgsspeiset hatte, stimmte der Obere eine feierliche,den Geist erhebende Melodie an, hielt einige Zeit die Hand auf die Stirne undfing darauf an zu rufen: ,.Z. aus H! M. aus R! S. M. aus N! sSalomonMaimon aus Nieszwiszss u. s. w., alle Neuangekommenen bey ihren Namen undden Namen ihrer Wohnörter, worüber wir nicht wenig erstaunten. Jeder vonuns sollte irgend einen Vers aus der heiligen Schrift hersagen . . . Darauf fingder hohe Obere an eine Predigt zu halten, der die besagten Verse zum Texte dienenmußten, so daß, obschon es aus ganz verschiedenen Büchern der heiligen Schrifthergenommene unzusammenhängende Verse waren, er sie dennoch mit einer solchenKunst verband, als wenn sie ein einziges Ganzes wären, und, was noch sonder-barer war, jeder der Neuangekommenen glaubte in dem Theile der Predigt, derauf seinem Verse beruhte, etwas zu finden, das sich besonders auf seine individu-ellen Herzensangelegenheiten beziehe. Wir geriethen also darüber in die größteVerwunderung. Es dauerte aber nicht lange, so fing ich schon an von derhohen Meinung gegen diesen Obern und die ganze Gesellschaft überhaupt nach-zulassen . . . Ihre sogenannten Wunderwerke ließen sich ziemlich natürlich er-klären. Durch Correspondenzen, Spions und einen gewissen Grad vonMenschenkenntniß, wodurch sie, vermittelst der Physiognomik und geschicktangebrachter Fragen, indirekte die Geheimnisse des Herzens hcrauszulockenwußten, brachten sie sich bey diesen einfältigen Menschen den Ruf zuwege, daßsie prophetische Eingebungen hätten. So mißfiel mir auch die ganze Gesellschaftnicht wenig wegen ihres zynischen Wesens und ihrer Ausschweifung in derFröhlichkeit". Maimon erzählt darauf eine Anekdote, wie einst ein Mitglied zuspät beim Gebet bei dem Obern sBeer^ eingetroffen sei, weil seine Frau miteinem Mädchen niedergekommen war. Während die Anwesenden ihm lärmendgratulirten, trat Beer aus seinem Kabinet und sprach die Worte: „Ein Mädchen!Er soll ausgepeitscht werden". Nachdem die Gesellschaft über den Vater her-gefallen war und sich durch knabenhafte Balgerei in eine lustige Laune gebrachthatte, rief der Obere plötzlich: „Nun, Brüder, dienet Gott mit Freuden".
Eine ähnliche Schilderung von deniseben giebt die Quelle II, 1, x. 6. d fg.Denn da diese polemische Schrift 1772 gedruckt wurde, als Beer Miziricz nochlebte, so kann sich das daselbst von dem Oberhaupts Ausgesagte nur auf den-selben beziehen: :f-nr wxn . . . a-ar^.r, a'fran . . . fan m.f»' (a'-oanr) arra: f>rr,-irrp ifyr: . . . mf.-,n w'rm v^rrr man' Mb ):n ,ran fr ari ^fa-
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Die Chaßidäer gestehen selbst die Sucht ihrer Oberen Geld anzuuehmenzu, ein Brief Eleasars b. Elimelech von Lisenzk a'iyr.i nun. als Anhang zu-,fa'fn p. 17 h: ,ain ura paa amjr:f piia >'-a 'nna- a'pnr.v an ,ra:f an:dann fr anf aum: im an yn Empörend naiv ist ihr Geständniß, daß der Zaddik