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Geschichte der Juden.
hat Nachrichten über die ältesten Chatzidäer aus Schriften und Traditionen zu-sammengetragen, freilich mit besonderer Vorliebe sür Mirakel.
5) Ein alphabetisches Verzeichniß der meisten chatzidäischen Autoren undihrer Schriften: 2111 w'inii 22 - '2 (nach Art der Asulai'schen Hidliotüsoa,auetorum st seriptorum) von Ahron Waiden, Warschau 1884. DiesesBuch enthält schätzenswerthe chronologische Anhaltspunkte, welche bis jetzt inder Geschichte dieser Sekte ganz unbekannt waren. Die sonstigen zahlreichenSchriften der chatzidäischen Autoren enthalten wenig Geschichtliches und höchstensAnhaltspunkte für ihre Theorie.
II. Gegnerische Schriften in hebräischer Sprache.
1) .112111 2 W> 1 P 1 > 2 > anonym, man nennt Chajim Wolozin, JüngerElia Wilna's *) als Verfasser, 1772. Obwohl gedruckt, ist dieses 25 Duodez-Seiten enthaltene Schriftchen selten, weil die Chatzidäer es aufgekauft und ver-nichtet haben. Es enthält: a) einen Bericht über die Vorgänge und die Bann-sprüche gegen die Chatzidäer in Wilna, ä. ä. 5. Jjar 1772. — d) Proclamationund Bannspruch der Brody er Gemeinde gegen dieselben, ä. 4. 28. Siwan 1772. —e) Eine Schilderung der chatzidäischen Eigenheiten und Ketzereien in bombastischemStyle — 9 Seiten. — 4) Ein Anklagesendschreiben an die Gemeinde von Brzescgegen die Chatzidäer, vom ganzen Wilnaer Nabbinat unterschrieben, cl. cl.1. Siwan 1772. s) Eine osficielle Schilderung der chaß. Unthaten in Wilnaund des Verfahrens gegen sie. — k) Einen kurzen Nachtrag des Sammlers. —§) Eine Copie der Verordnungen gegen die Chaßidäer in der Gemeinde vonLaszczow. Jost, der dieses Schriftchen nur als Handschrift gekannt hat (Gesch.d. Judenth. III, S. 194, Sammlung aller (?) betreffenden Akten) und mit Ent-zifferung der polnischen Ortsnamen nicht recht vertraut war, machte aus demOrte 2 i 2 -pi> Waschano (S. 193), was Laszczow bedeutet.
2) 2 >r>ip i> 2 > ebenfalls anonym, aber der Verf. nennt sich einen Jünger EliaWilna's, s. I. 1798. Diese Schrift polemisirt mehr gegen zeitgenössische Häupterals gegen die ersten Stifter. S. 10 b giebt er an, einen zweiten Theil mit demTitel -wir unter der Feder zu haben. Finn besitzt von demselben eineHandschrift!. Polemik unter dem Titel pini 2 p 1121 siiini i-ip, S. 139).
3) Eine handschriftliche Sammlung antichaßidäischer Nachrichten unter demTitel imipi 1111 in: irr, ist aus der Michaelschen Bibliothek in die Bodleiana(jetzt eocl. Oxf. 2824, 2f übergegangen. Die Handschrift enthält 179 Blatt, undist, wie der Schluß aussagt, von David, Rabbiner von Makow, in seinemTodesjahre 1792 ( 2 >p,ii ipp wo i-i->h) niedergeschrieben und von seinem EnkelSabbatai aus Makow 1880 (lies: 1848s copirt worden. Sie enthält einigewichtige Data. Durch die Gefälligkeit des Herrn Neubauer sind mir die wich-tigsten Stellen daraus excerpirt worden.
4) Einige Wichtigkeit hat noch dis Schilderung der chatzidäischen Manierenin der Einl. zu Salomo Chelms talmudischer Schrift 112-21 12212 . Sie ist1751 gedruckt, war aber schon, wie aus den Approbationen hervorgeht, 1758vollendet. Diese Schilderung, welche davon ausgeht, daß es in Polen dreierleiFromme oder Talmudisten gäbe (wiisi . 11.12 2 >i 2 ih.i iip), portraitirt dieChaßidäer, ohne sie zu nennen, folgendermaßen: 0 . 12,021 2 - 1 , 2.12 12 -n 2.12 2-1
1"L12 ni-1 1120 tch , hl> Nil )!2,2 ,P12 i-22 fl'l 212 2?>, . . . 111111 >"1N1 '2.12 112^-2. . . 22111 1'2-2 ,22111121 1lh°!121 .2'1.11 hp lil2 ,^2'1> >11 il,21 , 2'1P> 21p ,hl12'1
*) Löbel (s. w. u. S. 558) p. 15 macht Elia Wilna selbst zum Verfasser,was wohl unrichtig ist.