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11 (1900) Geschichte der Juden vom Beginn der Mendelsohn'schen Zeit (1750) bis in die neueste Zeit (1848)
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Geschichte der Juden.

Waisen zn beschützen und Litteratnr und Wissenschaft zn begünstigenals sie, und daß sich ihre Wohlthaten nicht bloß ans die beschränken,welche ihres Glaubens sind, sondern daß auch Christen, sowie die Be-kenner jedes Glaubens sich derselben erfreuen". Ein Parlaments-mitglied, Smith, sagte, indem ec sich erhob, um den ersten Schrittvorznschlagen ....Ich halte diese Anklagen für ebenso falsch, alsdie Natur derer, welche sie erfanden, grausam und schlecht ist; ich bingewiß, daß das ganze Land sich mit Einer Stimme, mit Einem Willenerheben würde, um jene Grausamkeiten, jene Gräuel, welche in Damas-kus in solchem Grade begangen werden, zn unterdrücken .... Aberwelches ist das Volk, das solchen Leiden unterworfen war? EinVolk, das durch Alles, was die Religion Thenres und Heiliges hat,mit uns verbunden ist, ein Volk, dessen Glaube sich ans die Ge-schichte gründet, das seine künftige, politische und religiöse Wiederher-stellung mit unbezweifeltem Vertrauen erwartet, ein Volk, das ans derganzen Welt mit den Fortschritten des Handels und der Civilisationeng verknüpft ist, das mit der ganzen Welt in freundschaftlichem Ver-kehr steht; .... Früher waren sie es, welche die Erziehung desMenschengeschlechtes leiteten; früher übten sie selbst gegen Andere diesebürgerliche und religiöse Freiheit ans, welche sie gegenwärtig für sichfordern. Es ist ein Volk, das den besten Beweis gegeben hat vondem Werthe, den es ans Freiheit setzt, indem es durch sein Benehmenzeigte, wie sehr es dieses Prinzip ohne Unterschied des Glaubens ansAndere angewendet hat; es hat das größte Recht ans die höchste Tole-ranz". I)r. Bo wring bemerkte:Ich habe auch die Ehre, einige derMänner, welche jene Leiden erdulden mußten, persönlich zn kennenund in diesem Augenblicke habe ich ein in Damaskus geschriebenes Doku-ment in Händen, aus welchem die Wichtigkeit der dortigen jüdischenBevölkerung hervorgeht, da es mehr als zwanzig Kauflente in Damas-kus giebt, welche mit England mit einem Fonds von 1618 MillionenPiaster in kaufmännischem Verkehr stehen. Außerordentlich groß wirdmeine Freude sein, wenn ich glauben darf, daß eine kräftige Fürsprachejener Sendung des Wohlwollens und der Toleranz (des Hrn. Moutc-fiore) Beistand leistet; denn ich kann nicht alle die Schwierigkeiten,welche sie in ihrem ehrwürdigen und heiligen Aufträge treffen werden,verhehlen, und wie gefährlich es ist, für die Sache der unterdrücktenJuden in Gegenwart ihres Bedrückers in jenem Lande des ärgstenFanatismus zn reden,"

Ein hoher Geistlicher, Lord Howden, fügte hinzu:In den ge-heimnißvollen Wegen der Vorsehung finden wir oft, daß das Guteaus dem Bösen entsteht, und darum hoffe ich und mit mir alle christ-