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Geschichte der Juden.
und Ratisboune schwiegen. Sie hatten zwar alle drei keine spiegel-reine Vergangenheit und schwiegen vielleicht, weil sie die Inden, dieMitwisser ihrer Geheimnisse, haßten. Sie mußten vielleichtauch schweigen.Die klerikalen Judenfeinde hatten ein neues Stichwort in die Oeffent-lichkeit geworfen: der Talmud, den die europäischen Juden kennen undstndiren, mag allerdings frei von christenfeindlichen Stellen und vonder Aufforderung zum Blutvergießen sein, welche aus Furcht aus denExemplaren ausgemerzt worden sein mögen. Aber die morgenländischenInden unter türkischem Regimente besäßen noch den Talmud in seinerUrgestalt voll Menschen- und noch mehr voll Christenfeindlichkeit.
So waren die Inden gezwungen, diesem Bunde der Unreinengegenüber einen Bund der Reinen entgegenzustellen, die Unschuld derMärtyrer in Damaskus und zugleich die Lauterkeit ihrer Lehre offenbarzu machen, mit einem Worte: sich selbst zu helfen. Das französischeCentralconsistorium, welches von Ludwig Philipp bündige Zusagen vonBeistand erhalten hatte, sah sich in seinen Hoffnungen getäuscht. Schmerzlichmußte Crsmieux zu seinen Stammesgenossen sagen: „Frankreich ist gegenuns"Z. Der Nothschrei der Juden ans Damaskus, Beirut, Alexan-drien, Constantinopel in Sendschreiben an die Rothschild's, an MoseMontefiore, Crsmienx und Hirsch Lehren in Amsterdam hatte es alsnothwendigcn Schritt bezeichnet, daß hochgestellte europäische Judenauf dem Schauplatz der Begebenheiten anftreten müßten, um durch-greifend wirken zu können. So beschloß zunächst das Centralconsi-storium, den Mann von hinreißender Beredsamkeit ans seiner Mittemit würdiger Begleitung nach Alexandrien ziehen zu lassen, um MehemetAli günstig zu stimmen. Mit dieser ebenso gefahr- wie ehrenvollen
schwangere Frau hilflos zurücklassend und ihre Juwelen und sonstiges wenigeVermögen mit sich nehmend" . . . „Bevor Drach Paris verlies!, hatte er sichnoch des Beistandes von Madame (der Herzogin von Berry) zu versichern ge-wußt". Sie selbst hatte sich nicht gescheut, dieses schändliche Complot zu be-günstigen, und vorzüglich durch ihre Empfehlung wurde er, zu Rom angekommen,Ritter des goldenen Sporns, Bibliothekar der Propaganda rc." (S. 7V). DieserDrach schrieb: „Relation äs In. sonvsrsion äs A. Il^aointüs Deut?, baptiss ä,Rom Is 3. Rsv. 1828", worin er die Taufe seines Schwagers durchweg alsMirakel darzustellen suchte. Nichts desto weniger griff Drach ihn nach der Ge-fangennehmnng der Berry in der (juotiäienns und in der Voss äslla libsrtäan, theilte sein genaues Signalement mit, um ihn desto sicherer den Dolchender Legitimisten zu überliefern, ihn, von dem er vier Jahre früher geschriebenhatte (p. 31): „parmi le8 nomlirensss eonvsrsious äüsraslites, sslls äs Ar.II. Ilsutr: S8t uns äss plus rsmareiu8,b1e8: . . st slls portsra, n'en äoutoimpN8, äe8 truit8 8alutairs8".
*) Barnard von Owen Rede im Londoner Comite: Ar. (lremivux näselare:„la Rranes S8t eontrs nov8."