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11 (1900) Geschichte der Juden vom Beginn der Mendelsohn'schen Zeit (1750) bis in die neueste Zeit (1848)
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Der Dichter Elia Halevi.

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Freiheit theilnehmen. Aber die Juden bilden weniger eine Religionals ein Volk. Sie bestehen unter allen Nationen, ohne sich mit ihnenzu vermischen. Die Regierung hat daher geglaubt, die Einigkeit diesesVolkes achten zu müssen, dieses Volkes, welches durch die Umwälzungenund Trümmer der Jahrhunderte bis zu uns gelangt ist, und welcheses als eines seiner größten Privilegien betrachtet, nur Gott als seinenGesetzgeber zu haben" Bonaparte war daher über das zu erlassendeGesetz in Betreff der Stellung des Jndenthums schwankend. Die un-antastbare Gewissensfreiheit und die Bewunderung für das hohe Alterdes Jndenthums geboten, keinerlei Eingriffe in die inneren An-gelegenheiten der Juden zu machen; aber der nationale Charakterdesselben und die unverkennbaren Auswüchse, die ihm auhafteten, flößtenihm und seinen Rüthen Bedenken ein, es in seiner so ausgeprägtenGestalt unbedingt anzuerkennen. Die Eigenart des Jndenthums unddes jüdischen Volkes blendeten auch seinen durchdringenden Scharfblick.Er schob daher das Gesetz über die Gestaltung des jüdischen Cultnsimmer wieder auf. Er wollte sich erst selbst Klarheit darüber ver-schaffen, oder vielmehr über die Kluft hinwegkommen. Unter der Lastder Staatsgeschäfte, die er, ein Atlas, allein trug, blieb ihm keineZeit für die Organisation des französisch-jüdischen Cultns. Die Judenfühlten sich nicht unbehaglich dabei. Hatten sie doch fast zwei Jahr-tausende ihre Angelegenheiten ohne staatliche Einmischung geordnet. Siewaren daher mit der Veränderung, welche der 18. Brumaire in. Frankreich hervorgebracht hatte, äußerst zufrieden. Die Ruhe undSicherheit, die sie dadurch neben der Gleichheit erlangt hatten, währendsie unter dem Uebermaß des Freiheitsdranges und dem Schreckens-system gelitten hatten, thatcn ihnen, den Feinden des Excentrischen,sehr wohl. Auch theilten sie die Bewunderung für den aus der Dunkel-heit herausgetretenen Sohn des Volkes, der die Feinde Frankreichsniedergeworfen, seine Macht so sehr erweitert und nun auch im Innerndas Ungcthüm der Anarchie gebändigt hatte.

Seine überwältigenden Heldenthaten weckten die hebräische Musezu begeisterten Lobgesängen. Elia Halevi (Halfan), den die Zeit-wellen von Fürth nach Paris gespült hatten (geb. um 1760 starb 1826^),

Kouitsnr, bei llalMsu a. a. O., x. 240.

2) Das unvergleichliche Gedicht Halevi's lautst in der Ueberschrift: .-rnL>n

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nnn,'-ir> 'iz.n ;i°>i>n N 22 z"v?n. Es ist ins Französische übersetzt worden:

klznuns ä l'oooasiou äs In xaix xar ls eitoysu §11s Lev^; (Lautes su lisbrenxst Ins su lramMS äans la Z'rauäs 8 zmaZ' 0 Ans, ä ?ari 8 , ls 17 Lrnmairs,au X. Lz'lvsstrs äs 8 ae^ war von dieser hebräischen Hymne entzückt. Ein