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11 (1900) Geschichte der Juden vom Beginn der Mendelsohn'schen Zeit (1750) bis in die neueste Zeit (1848)
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Sünden an einem Tage zu sühnen und Alle in den Staub zu werfen,welche mit Schändung des Rechtes und der Religion neue Gesellschafts-kasten geschaffen hatten. Es war ein neuer Tag des Herrn eingetreten,alles Stolze und Hohe zu demüthigen und das Niedrige zu erheben".Auch für die Niedrigsten und Geächtetesten in dem europäischen Ge-sellschaftsleben, für die Juden, sollte endlich der Tag der Erlösungund Befreiung nach so langer, langer Knechtschaft unter den europäischenVölkern aufgehen. Eigen, die beiden europäischen Länder, welche dieJuden zuerst vertrieben hatten, England und Frankreich, waren auchdie ersten, die ihnen wieder Menschenrechte einräumten. Was Mendels-sohn erst in fernen Zeiten für möglich erachtete, was die Fürsprecherder Inden, Dohm und Diez, als frommen Wunsch anfstellten, dasverwirklichte sich in Frankreich wie mit Zauberschnelligkeit.

Indessen ist die Freiheit der französischen Juden ihnen nicht soganz wie eine reife Frucht in den Schooß gefallen, daß sie sich umderen Zeitigung gar nicht hätten zu bemühen brauchen. Sie habenvielmehr auch Anstrengungen gemacht, um das drückende Joch vonihren Schultern zu lösen; aber in Frankreich war der Erfolg für ihreBemühungen günstiger und rascher als in Deutschland. Die eifrigsteThätigkeit zur Befreiung der Inden in Frankreich entwickelte ein edlerMann, dessen vergessenes Andenken der Nachwelt überliefert zu werdenverdient. Herz Medelsheim oder Cers Berr (geb. um 1730, starb17931), war der Erste, der die Vorurtheile gegeu seine Stammes-

i) lieber Cerf Berr berichteten Dohm, Verbesserung, S. 83, Schlözer,Staatsanzeiger, Jahrg. 1790, S. 4SI; INisr^, disssrtationlls sienr 6srtLeer, tourmsnts ctn dssir double d'aniiorter guslguss obaug-einents dansls earaotsrs et Iss moeurs de sa nation, a tuit elsvsr des manutdetures, II exsros des -lults, et on assnrs gn'ils travaillsnt avee ardsur. BerlinerMonatsschrift (herausgegeben von Biester), Jahrg. 1791, Bd. 18, S. 377 Anmerk.:Cerf Beer .braucht Juden zur Bearbeitung seiner Ländereien und Manufakturen.Gronau (Dohms Biographie, S. 89). Dohm hatte durch Vermittelung einesmit Mendelssohn in Verbindung stehenden Mannes Cerf Berr eine Sendungvon 600 Expl. seiner Schrift nach Paris gelangen lassen. Wessely schilderteihn mit vielen Lobeserhebungen (zweites Sendschreiben p. 31 b): on i, 2 > 2 -n

xe-'a p i ni 'i 172-22 nipri 27122N722 7-72 2 "7 2 777 2 pi'.i Nor; i"772 27 pr,2i 02::1'272 020 H ML' rin I'niine 772 7122 72I 2-22- 722 71 H-72' 77 2"2 7277 7.2177 1-r-an -2 7-722 n7i -,222 n7 >27 72127 2>72>7 .711772 7271 Hm rn -.7221 72-727 02127 0272irr, 7221N1 27 r>7L",2. Daraus ist zu ersehen, das) die Schilderung David Sinz-heims von seinem Schwager Cerf Beer (in i- Einl.) nicht übertrieben ist. Sielautet: -2-2 -7- H- nein 0-72 2,2177 7112.7 21020 rin mH 17.722 (1788) n"Nrr> 0:22712-727 722 N2- >221 711.7 72 .0117 2-72 72-n 72:0 ni.i 2"rii>2772 -,-7-7 -7,7227-2 7-22.7717.7- 2'272 -227 12'2 ,17:272 77 2'22- 72N722 1'272 127: 1772 .,27 ,72 77-2 7217: 772 772,.7270 7-271 2N712.7 .INI 2N71727 ,7N 722 N17 ' ' ' ,7127 2'rwl 7-271 ,222 1222 221,1-2,27 72 2 2 7 77.7 -2- 1N2 2722 WON "7 7122, ' ' ' 7>'7 ,77217 1,7,2722 121222 P7I '.7 27 872