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11 (1900) Geschichte der Juden vom Beginn der Mendelsohn'schen Zeit (1750) bis in die neueste Zeit (1848)
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Verfolgung gegen die Chaßidäer.

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Schriften in Galizien nicht eingeführt werden durften (1785). Nachder zweiten Theilung Polens wurden Angebereien auch gegen dieChaßidäer in Russisch-Polen angebracht, als wenn sie staatsgefährlichwären. Salman, der Liadier, das Haupt der Ljnbawizer, wurde inFesseln nach Petersburg geschleppt. Elia Wilna soll auch hierzu derAnreger gewesen sein und verfolgte die Chaßidäer überhaupt bis ansein Lebensende. Was thaten sie? Ein Chaßidäer reiste mit einemKnaben umher, gab ihn für Elia Wilnas Sohn aus und ließ ihnabgerichtet sprechen: sein Vater bereue unter Thränen sein Verfahrengegen die Chaßidäer. Elia mußte durch Sendschreiben und Sendbotendiesem Lügengewebe entgegentreten. Nach seinem Tode rächten sichdie Chaßidäer gefühllos an ihm, indem sie auf seinem Grabe tanztenund seinen Todestag als einen Feiertag mit Geräusch und Rauschbegingen. Alle gegen sie angewandten Mittel waren nicht im Stande,sie zu unterdrücken, weil sie nach einer Seite hin ein berechtigtesPrinzip vertraten, dem Uebermaß des Talmudismus entgegenzuwirken.Ehe das achtzehnte Jahrhundert abgelaufen war, waren sie bereits zu100000 Seelen angewachsen. Gegenwärtig geben sie in den Gemeinden,in denen sie ehemals verfolgt wurden, den Ton an und breiten sichnach allen Seiten hin aus.

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