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Kämpfen der Makkabäer Herangehen, als bis ich den Schauplatz dieserBegebenheiten mit eigenen Augen gesehen habe, um das Localcoloritbei der Schilderung anbringen zu können, ein Wunsch, den ich seitlange in stiller Brust hege, und der durch Hindernisse mancherleiArt bisher unerfüllt geblieben ist.
Sollte mir der Himmel die Gnade erweisen, mich das Land derVäter erblicken zu lassen und meine daselbst anzustellenden Forschungenmit Erfolg krönen, dann werde ich mich eher getrauen, wenn auchmit zaghaftem Herzen, an diese große Aufgabe zu gehen, die Ge-schichte der vvrexilischen und nachexilischen Zeit zu erzählen.
Breslau, im April 1870 .
H r a e h.
Usrwort zur zweiten Auflage.
Del der Herausgabe des vorliegenden Bandes der Graetz'schenGeschichte habe ich mich im Allgemeinen von denselben Grundsätzenleiten lassen, über die ich mich im Vorwort zur dritten Auflage deszehnten Bandes bereits geäußert habe. Nur in Einem wesentlichenPunkte habe ich dieses Mal einen anderen Weg eingeschlagen. Dieharten Urtheile über Dentschthum und Deutsche, die in der erstenAuflage nicht selten waren, habe ich, auf Grund einer authentischenAeußerung des Heimgegangenen Verfassers und mit Benutzung seiner-anderweitig gegebenen Darstellung, unbedenklich geändert. In seinemletzten Wort an Prof, von Treitschke, das in der Nr. 605 der„Breslauer Zeitung" vom 28 . Decbr. 1879 gedruckt vorliegt, sagt erwörtlich: „Was Ihre Verdächtigung gegen meine Darstellung derGeschichte der Inden in deutschen Ländern betrifft, so will ich nurbemerken, daß sie im Jahre 1868 geschrieben war. Die glorreichenSiege, die durch geniale Führung entstandene Einheit und der Auf-schwung erfolgten erst später. Vor diesen Ereignissen galt das Volkallgemein als deutscher Michel, und mein Urtheil richtete sich nachden allgemeinen von deutschen Historikern und Schriftstellern