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Geschichte der Juden.
2) die Segovianische Schule. Dazu gehören Jakob Kohen ausSegovia der altere, seine Söhne Isaak und Jakob der jüngere, Moseb. Simon aus Burgos, Isaak b. Todros, der Lehrer des Schem-TobJbn-Gaon und dieser selbst, Todros Abulafia und sein Sohn Joseph,der Verfasser des n--ipr>, und endlich Isaak von Akko. Es ist dieexegetische Schule, welche dahin strebt, Bibel und Agada psr las st uslasnach der kabbalistischen Theorie auszulegen. In ihren Gliedern zeigt sichkeine Spur von Originalität.
3) Die quasi-philosophische Schule des Isaak Jbn-Latif, die ziemlichisolirt ist.
4) Die abulafianische Schule. Sie ist in ihrem Hauptinhalte nicht
originell; denn der Gebrauch von und -p-rr, der sie charakterisirt
(der bei den Schriftstellern der gerundensischen und scgovianischen Schule nichtvorkommt), stammt von den Deutschen, aus der Schule des Jehuda Chasidund des Elieser Rokeach aus Worms. Abulafia gesteht es selbst, daß erden deutschen Mystikern viel zu verdanken habe. Zu dieser Schule gehörtunbedingt Joseph Gikatilla.
5) Endlich die soharistische Schule. Sie ist ein oonünxiis aller voran-gegangenen Leistungen, gebraucht und mißbraucht alle kabbalistischen Lehren undMethoden. Sie hat alle vorangegangenen Schulen absorbirt, überwuchert undzurückgedrängt.
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Almer-Also»»so, Isaak pulgar i und Uikolauv de Lyra.
I.
Der Apostat Abner-Alfonso verdiente wegen seiner Gesinnungslosigkeit undUnbedeutendheit keine Behandlung in einer besonderen Note. Da sein Nameaber in der zeitgenössischen und späteren hebräischen Literatur oft wiederkehrt,er der heftigste, judenfeindlichste Schriftsteller in Castilien war und dadurch vielUnheil veranlaßt hat und die auf ihn bezüglichen Daten auch als chronologischerStützpunkt dienen können, so verdienen die Thatsachen, die von ihm bekanntsind, zusammengestellt zu werden, zumal das, was in neuester Zeit über ihngeschrieben ist, nicht genügt. Manches auch geradezu falsch ist. — Die Identitätder Namen Abner und Alfonso de Valladolid giebt er selbst in seiner Con-fessionsschrift! lidro äs las trss graoias (Lls.). Dort heißt es: „älgo z?ornasstro äs Vallaäollä <zus ants avia noMdrs R,adl.4.Msr (l. ^.dnsr)äs Largos (bei Amador de los Nios p. 382). Der Anfang seiner polemischenHaupt-Schrift: äs dsllis Osl lautet in der Uebersetzung: blsts ss lidro äslos datallos äs vios, <zas oornxaso Massivs ^.Itdaso oonvsrso, <zas solralravsr rrorndrs ^.dirsr, yaarräo sra äaäio (bei Rodriguo de Castro I. p. l9S).
i) Ich will gleich von vorne herein die Aussprache Pulgar, statt derbisher meist gebrauchten Polgar oder Polkar, rechtfertigen. Pulgar warnämlich in Castilien ein nicht seltener Familienname. Bekannt ist FernandoPulgar, Secretar Ferdinand's und Jsabella's, der in seiner Chronik Rsgssoatdolioos Nachrichten von dem ersten Akte der Inquisition gegen die Schein-christen giebt. Es verschlägt nichts dagegen, daß der Name in hebräischerSchrift consequent ipbw prw- lautet. Die spanischen Juden haben das spanischeg öfter durch p wiedergegeben: ssp-ei-iw für Portugal, moipV nebenfür Segovia.