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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

Geheimnisse der Lehre. Was die Worte sagen wollten: der Sohar sei wie dieNoa-Arche, in der sich zwei aus der Stadt und zwei aus dem Reiche und zu-weilen Einer aus der Stadt und zwei aus der Familie sammeln und auch dasNachfolgende, ist mir nicht klar. Jellinek's Erklärung (Beiträge I. S. 25 f)befriedigt nicht. Auch das, was an einer anderen Stelle gesagt wird: Mose,der Prophet, sei in jeder Zeit durch die Seelcnwanderung vorhanden undwandle sich in verschiedene Gestaltungen (Sohar III. 273 af: x-pi) ibp 72 ,ix

1.22b -I-!,1.127 7.1772 xbi:b :2 X771 X77 i>22 . . XII 17X1 . . . 12271 112 V 71222 (x:'2772

721 : scheint auf die Jdentificirung des Propheten Mose mit dem Verfasser desSohar gleichen Namens anzuspielen. Wie kann aber Simon b. Jochät denSohar verfaßt haben, wenn Mose ihn geoffenbart hat? Auch diese Frage wirdan einer Stelle aufgeworfen, auf die Landauer aufmerksam gemacht hat, ohnesie recht auszunutzen: Der treue Hirte, Mose, leuchtet in Simon b. Jocha'i,dem größten seines Kreises: beide bilden nur eins: x-pi. . . x 2 -i ,2 x:-ui 2 mx^72 X7I72 xbl 71 x^ 21 , x'721 72 17X1 ,72 7 771 X12-.72 (Rsg's, zu III.p. 256) Es ist also nur immer ein und dieselbe Person, welche die kabba-listischen Geheimnisse des Sohar offenbart; sie hat lediglich ihre Rolle aufzwei antike Persönlichkeiten vertheilt. Der Mose in der letzten Zeit istder eigentliche Verfasser, er ist der wiedergeborene Prophet, der auch denselbenNamen führt. Denn auf Namen giebt die Kabbala sehr viel. Man kann

allerdings in Deutungen solcher widerhaarigen Stellen sehr leicht zu weit

gehen. Ich lege daher meine Vermuthung Sachverständigen zur Prüfung vor.

Daß der Sohar die messianische Zeit fixirt, ist bekannt, aber nicht dasJahr 1246, (wie Landauer behauptet hat, um daraus die Autorschaft desSohar für Abr. Abulafia zu vindicirenl, sondern viel später. In Abschnittxi-i (I. p. 116 ad, 117 a) wird ein messianisches Jahr verkündet. An der

ersten Stelle: 7 i. 2 'b 2 7-72 (221 pur) 12 p 7221 - 1-2 X 1212 . . . 1 x 1-12 ^ix -i-

X 12 P 2 X 2 , 2 X 7 7'12 111 7'72 . . 72p 7221 1 - 2 , 7 7221 , ist die Zahl 60 im sechstenJahrtausend angenommen d. h. 5060 1300, vielleicht 5066 1306. Aber dasist erst der Anfang der messianischen Zeit, oder das Ende der ErniedrigungIsraels. In jedem Cyclus von 60 Jahren wird sich die Gnade Gottes steigernund wird ihre Vollendung erst im Jahre 600 erreichen: 1 x 1-127 722 1 x 2 10221xb-p 7 x.72217 -pii piiLi'. An der zweiten Stelle heißt es: 722 7-127 x: 2 wi

.77-21 17 X1'7 7P X721 -X121 2PP-7 1-1727 17',22 ls>X 272 ' 1X1712 -;bx2 X277 X7 2P?XP7X2 Xl '22 X272 xbri- 1-21 P 122 . . . X2721 722 - 1 ' 2 , also 50661306. In8 odar Odaciasod zu 7 : 11 x 1 (p. 4d) ist angegeben: 1 x 1112 rstxa 722 7 >p 22 b x .17

721 XI 1-227 7P1- XII 7-72 X271,2 ( 2 X -2121 2 X 227 7 IIII- 7 ) 7'17' 1 P 21 7 IVX 7 7127 . . .

d. h. 5070-1310; III. 252 a Lsga lautet die Zahl 1260 oder 1272 nach derTempelzerstörung 1328 oder 1340. Jin 27721 2772 zu I. x. 139d wird dieTodtenauferstehung auf 1648 angesetzt, diese Zahl ist aber als unecht ange-sochten worden und gehört wahrscheinlich der Fabrikation der sabbatianischenSchwindler an. Aus der im Sohar angegebenen Berechnung der Messiaszeitfolgt jedenfalls mit Entschiedenheit, daß Abraham Abulafia, der bekanntlichdas Jahr 1290 als Messiasjahr wiederholsntlich verkündet hat, nicht der Vers,desselben gewesen ist. Auch sämmtliche Argumente, welche Landauer fürAbulafia's Autorschaft geltend gernacht hat, haben keine Beweiskraft. Wenn erbehauptet, daß im Sohar die Lehre vorn L 11 - 80 I und den 86 Ürob keine Rollespielt, so ist das nicht richtig. Sie kommt in den 221,21 sehr oft vor undim Sohar selbst oft genug, um gegen Abulafia's Verfasserschaft zu sprechen,