Note 10.
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Rothenburg selbst seine Freiheit nicht annehmen mochte, um dem gelderpressen-den Kaiser keine Gelegenheit zu geben, durch Verhaftung von Nabbinen großeSummen von den Gemeinden zu ziehen: 2".2i5'8 i >2522 0122 2-2 7112 22 2"i.i2
2'52 8^1 1212L°1 2>ri2 122 21^2,221 ^1125 zv 21^2^22 P2 P22 2V.21 v'5v .222 (o"2v'i5'8 l.)22-22 >222 -21' 2'12V2 NU P21D PU 22U >2 (Cvmmentar 222V ^!v 2> zu OittiuVI.Hr. 66s. Jedenfalls ist die Nachricht in dem Oürouivon Oolvasrisuss: st O^u-äsuru (Ls-dbi) lidsrtsti rsstituit nicht genau. Daß Unterhandlungen zwischendem Kaiser und den jüdischen Deputirten stattgefunden haben, wobei die Letzterenihm 23,000 Mark Silbers unter der Bedingung versprochen haben, daß er seinWort halten solle, folgt aus einem Dssxousuru des Chajim b. Jechiel22! psn (in Rssxx. Me'tr von Rothenburg. Folioausgabe Nr. 241): u 2 2p.2v.8i
2122 l2 2'2"2 '5"2 82 2"P2 82 2U '85.2 82v°5 ll'r^u 5"2 z2.v2 1225V 2"> 828 15"2
P2P ll>222! z'2 152 puv 2':2»°> 2 1^522 2P >2>5221 . . . 22221 185,2 2'^2 821 212U 51251>5'U 1^22 25P1 .22122 12 152' ui> mö 2U1 (?) P12P8 211 152' 152 2225V 22 2VP2 2U 2828 21^.2,22 '222U li>22 212U 5125V21 .1522 bu 1U°? 2U1 2212 . . 2VPU 2U 221' 2P12
221U2 15 °!V 2 ^ 52 P 2 ^5P 1^'22 . Möglich, daß der Gegenstand dieser Untcrband-lung die Befreiung des verhafteten Rabbiners war. — Die Nachricht, daß sichsein Jünger Asch eri für ihn mit einer Summe verbürgt und wegen Nicht-leistung habe auswandern müssen, ist mit Obigem nicht gut zusammenzureimen,da Ascheri's Auswanderung erst 1303 stattfand, als Meiir von Rothenburgbereits 10 Jahre todt war und nur seine Leiche nach dem Tode des KaisersRudolf von seinen Nachfolgern Adolf und Albrecht in Hast gehalten wurde.
10 .
Der jüdische Staatsmann Saad-Addaula.
Stellung, Charakter und Einfluß dieses Ministers am Hofe des mongo-lischen Großchans Argun haben ä'Okssou in seiner üistoirs äss LlonZols"I. III. x. 31. ff. und in neuester Zeit Weil in seiner Chalifengeschichte IV.S. 146 f. aus authentischen Quellen geschildert, denen ich gefolgt bin. Nurauf zwei Punkte will ich aufmerksam machen, die ich anderweitig nur angedeutethabe. Aus einer Notiz des zeitgenössichen Fortsetzers von Bar-Hebräus' (Abul-farag) Otirouisou L^rissuiu (Text p. 592 unten) geht hervor, daß Saad-Abdaula'shohe Stellung den auswärtigen Juden nicht unbekannt geblieben ist, daß sie sichvielmehr in seinem Glanze gesonnt, und zu ihm, wie zu einem mächtigen Beschützerund Mittelpunkt, hingezogen gefühlt haben. Der kurze aber wichtige Satz des6onti.nus.bor lautet: (221228 ipo niio 2212 8.222p '22222 8 - 212 - f.2 88512722 2-2
'522 8-22 2-P8 8.2N2V1.22 82221 85P222 8521P2 822V22 2228 8212^22 P5> P222', li>2.2.28
85228 P 2221'2 852 8225^1 8 ' 22 p . „Und deswegen haben sich Viele von denJuden von den Grenzen der bewohnten Erde zu Saad-Addaula gesammelt undhaben aus einem Munde gesprochen: In Wahrheit als Horn des Heils undals Hoffnung des Ruhmes hat der Herr diesen Mann in den jüngsten Tagenaufgestellt" Es ist also denkbar, daß auch die deutschen Juden Kunde vonseiner Stellung hatten, zumal gerade in seiner Zeit der Kabbalist SalomoPetit (Note 8), der in Palästina von ihm gehört haben muß, eine Rundreisein Deutschland gemacht hat, um gegen die maimunischen Schriften Unterschriftenzu sammeln.
Daß Saad-Abdaula nicht blos den Mechanismus des mongolischen Staatesin Gang brachte und das materielle Wohl der verschiedenen Bewohner zu
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